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(für jede/n das Passende …)

Auf der Bühne: Peter Klohmann and the Sopranos feat. Giovanni Totò Gulino

Es war richtig heiß in Eschborn, genau das passende Wetter zum Mediterranean Jazz. Und die Klänge, die der leitende Soprano Peter Klohmann seinem Soprano (- Saxophon) und den anderen Sopranos Giovanni Totò Gulino (Schlagzeug), Yuri Sych (Piano) und dem kurzfristig eingesprungenen Ivan Habernal (Bass) entlockte, wurden der Erwartung, die ganze Bandbreite mediterranen Lebensgefühls in Musik umzusetzen, vollauf gerecht. Die einleitende Orgelpunktmeditation verriet ihren wahren musikalischen Kern – „O sole mio“ – erst, nachdem sie sich lange und gefühlvoll in der Schwebe gehalten hatte. „Grigio“ – Grau, eine wunderbar melancholische Ballade aus der Feder von Giovannis Bruder Pino Gulino, erinnerte daran, dass auch im sonnenverwöhnten Italien die Sonne bisweilen von grauen Wolken verdeckt wird. Luftig locker rollte „Senza fine“ im 6/8 – Takt in die Gehörgänge, gefolgt vom „Tarantella Blues“, bei dem Giovanni Totò Gulino dann in einem ausführlichen Schlagzeugsolo seine ganze Spielkunst und Musizierfreude zur Geltung bringen konnte.

Bei der anschließenden Session waren Sigrun Moorbacher am Tenorsaxophon, sowie die Sängerinnen Ruth Freise und Karen Lörschinger die Solistinnen des Abends, begleitet von wechselnden Musikern an Gitarre, Piano, Orgel und Schlagzeug. Einzig Ivan Habernal hat an diesem Abend mit seinen zwei Bässen einen Start – Ziel – Lauf über die volle Distanz von Opener + Session absolviert und war den Sessionmusikern ein fulminanter Musikpartner.

Mit ihrer Jazzversion von „Volare“ beendeten Peter Klohmann und die Sopranos die 4. Eschborner Sessionsaison. Musiker und Publikum freuen sich schon auf Zeit nach der Sommerpause und auf Sonntag, den 24. September, an dem Sean Guptil und sein Quartett, das extra aus Mannheim eingeflogen werden wird, die Jubiläumsspielzeit 2017 / 2018 eröffnen wird.

Die Bilder sind – wie fast immer – von Harald Stuckmann, der sehr gerne Jazz, aber durchaus auch anderes fotografiert. Siehe: www.harald-stuckmann.de

28.05.2017:
Peter Klohmann and the Sopranos
Special Guest: Giovanni Totò Gulino

Peter Klohmann and the Sopranos feat. Giovanni Totò Gulino

„Mediterranean Jazz“

Italian Classics als instrumentale Jazz-Versionen

Ob O Sole Mio, Volare oder die Tarantella: Bearbeitungen unterschiedlichster Couleur werden von dem Jazz-Quartett mit Special Guest Giovanni Totò Gulino am Schlagzeug zum Besten gegeben.

Peter Klohmann – soprano saxes

Yuriy Sych – piano

Andreas Büschelberger – bass

Giovanni Totò Gulino – drums

Betrifft die anschließende Jamsession

Vorgesehen ist zumindest eine Auswahl aus folgender Setlist:

  • It`s only a papermoon, G (140)
  • Harlem Nocturne, G- (60)
  • St. Vitus dance, F- (160)
  • Killer Joe, C (100)
  • So what, D- (110)
  • Bags Groove, F (130)
  • Watermelon Man, F (120)
  • Road Song, G- (140)

Tonarten nach “iReal Pro”

Am Sonntag, 28.05.2017 um 19:30 Uhr im Eschborn K, Jahnstr. 3, 65760 Eschborn, Eintritt frei

Auf der Bühne:
Andrey Shabashev Quartett

Erneut war er da, Andrey Shabashev. Ende März war er für den erkrankten Nico Hering eingesprungen, diesmal stand er mit seinem Quartett auf der Bühne. Und wer erwartet hat, dass er die gleichen Stücke wie Ende März zu Gehör bringen würde, wurde auf angenehme Art nicht enttäuscht. Denn mit seiner wunderbaren Version der Beatles-Ballade „Michelle“, die bereits vier Wochen vorher erklungen war, und die man durchaus gerne mehrmals hört, eröffnete er den Abend.

Es war Beatles-Wochenende im Eschborn K, und der Session am Sonntagabend waren ein Freitagabend mit zwei Beatles Filmen, und der Samstagabend mit der Brandy-Beatles-Complete-Coverband vorausgegangen. Mit seiner sehr verinnerlichten Version dieses Beatles Klassikers, sowie einer ebenfalls lyrischen Bearbeitung von „And I love her“, die im weiteren Verlauf des Abends erklang, zollte das Quartett den Songgiganten aus Liverpool eindrucksvoll Respekt. Von den Größen westlicher Popmusik spannten Shabashev und seine Mitmusiker dann den Bogen zu osteuropäischer Volksmusik, zu Melodien und Klängen seiner russischen Heimat, die er gleichermaßen gefühlvoll und virtuos in jazzige Rhythmen und Spielstrukturen überführte. Besonders hier zeigte sich der aus Bulgarien stammende Gitarrist Veselin Popov als hervorragender Musikpartner im Wechsel zwischen der Gestaltung begleitender Harmonien und virtuoser Soli. Später ging es musikalisch wieder zurück gen Westen, u. a. mit Michel Petruccianis „Miles Davis Licks“.

Ohne Bass und Schlagzeug wäre das Quartett nicht komplett: Hanns Höhn am Bass – auch ihn durften wir bereits Ende März hören – und Andreas Neubauer am Schlagzeug vervollständigten die Besetzung. Dabei brachten sie sich durch ihre musikalische Gestaltung der Stücke und ihre herausragende spielerische Klasse sowohl bei der Begleitung, vor allem aber auch bei ihren Soli derart in das Quartett ein, dass die Grenzen von solistischen und begleitenden Musikern oft aufgehoben schienen. Da musizierten vier Jazzer der Extraklasse auf Augenhöhe, und es war ein Genuss, sie und ihre Musik zu erleben.

Die anschließende Session ließ sich gut an. Die Musiker hatten viel Spaß, und einer der professionellen „Kollegen“ des „Andrey Shabashev Quartetts“ lobte das musikalische Niveau der Jamsession. So kann es gerne weitergehen…

Heiner Geerlings

Die Bilder sind – wie fast immer – von Harald Stuckmann, der sehr gerne Jazz, aber durchaus auch anderes fotografiert. Siehe: www.harald-stuckmann.de

30.04.2017: Andrey Shabashev Quartett

Andrey Shabashev Quartett

We’ll play some original stuff, also some Russian folk tunes in jazz arrangements and even a couple jazz standards in our own arrangements.

And The Beatles as I promised 😉

Andrey Shabashev – piano

Veselin Popov – guitar

Hanns Höhn – double bass

Andreas Neubauer – drums

Betrifft die anschließende Jamsession

Vorgesehen ist zumindest eine Auswahl aus folgender Setlist:

  • How high the moon (G, 200)
  • It don`t mean a thing (G-, 160)
  • Straight no chaser (Bb, 160)
  • Caravan (F-, 180)
  • A night in Tunesia (D-, 180)
  • Blue Bossa (130) Cm
  •  Body and Soul (60) Db
  •  Gee Baby, ain’t I good to you (70) Eb
  •  My Romance (100) C
  •  Out of Nowhere (130) G
  •  Polka Dots and Moonbeams (60) F
  •  Round Midnight (60) Ebm

Tonarten nach “iReal Pro”

Am Sonntag, 30.04.2017 um 19:30 Uhr im Eschborn K, Jahnstr. 3, 65760 Eschborn, Eintritt frei

Auf der Bühne: Benno Sattler Trio

Die schlechte Nachricht zuerst: Nico Hering, der eigentlich am Klavier sitzen sollte, hatte kurzfristig absagen müssen. Die gute Nachricht: für ihn sprang Andrey Shabashev ein und gab damit einen Vorgeschmack auf sein kommendes Konzert im K am 30. April. Und dann Benno Sattler: ein Musiker der nachfolgenden Session merkte vor Beginn an, eigentlich müssten alle Schlagzeuger aus dem Umkreis von 100 km da sein, um zu hören, wie man’s richtig macht. Es waren dann doch ein paar weniger, aber für strahlendes Früh-Frühjahrswetter und ein parallel laufendes Länderspiel der deutschen Fußballer waren genug gekommen, die nicht verpassen wollten, was da anlag. Und das war wirklich große Kunst.

Bis auf zwei Stücke, darunter eine grandiose Variation des Beatles-Klassikers „Michelle“, gab es ausschließlich Eigenkompositionen von Andrey Shabashev: von hoch komplexen jazzigen Stücken über eine Blues-Nummer mit wunderbar schleppendem Schlagzeug bis zu melodiösen, fast träumerischen Einlagen – immer auf dem massiven, knochtrockenen Fundament des Basses von Hanns Höhn. Und all das mit einer so frappierenden Präzision der Einsätze, dass man nicht auf die Idee kommen konnte, dass das Trio in dieser Besetzung vorher kaum aufgetreten war.

Des Rätsels Lösung ist ein anstehendes gemeinsames Konzert in Russland, das Andrey auf die Beine gestellt hat und für das ganz offensichtlich auch geprobt worden war. Das Eschborn K erlebte also eine Art Generalprobe – auch in der Form, dass die drei über eine volle Stunde hinaus auf der Bühne standen.

Die anschließende Session eröffnete Ruth Freise, unterstützt von vielen bekannten Gesichtern. Ein besonderer Dank gilt dem Heiner Geerlings, der erstmalig den Hennes vertrat und den Abend souverän und sehr effektiv – ja – über die Bühne brachte.

Die Bilder sind – wie fast immer – von Harald Stuckmann, der sehr gerne Jazz, aber durchaus auch anderes fotografiert. Siehe: www.harald-stuckmann.de

26.03.2017: Benno Sattler Trio

Benno Sattler Trio

Das Benno Sattler Trio fand sich klassisch – beim zufällig-gemeinsamen Besuch einer JamSession.

Nicolas Herings Spielwitz findet durch seine urmusikalische Seele und seinen pianistischen Feinsinn Ausdrucksformen, die mit ihren harmonisch-melodischen Zeitenräumen den Hörer langfristig fesseln.

Hanns Höhns ungewöhnlich angenehme Art, spontan viele Noten präzise in einen wohlgeformten Kontrast zur Musik zu platzieren, stellt dieses Projekt auf ein Fundament, wie man es sich solider nicht wünschen kann.

Benno Sattlers eklektischer Jazz-Stil ist geprägt von Pop, D&B, R&B und klassischem Schlagwerk – seine Technik, Dynamik und sein Ohr entfalten ihre Macht in der Interaktion und runden dieses verspielte Dreigestirn einzigartig ab.

Benno Sattler, Drums

Hanns Höhn, Bass

Nicolas Hering, Piano

Betrifft die anschließende Jamsession

Vorgesehen ist zumindest eine Auswahl aus folgender Setlist:

Stella by starlight (Bb)
Have you met Miss Jones (F)
Billie`s Bounce (F)
Detour ahead (C)
Solar (C-)
Boblicity (F)
The chicken (Bb)
So nice (Summer Samba) (F)
Chega de saudade (No more blues) (D-/ D)

Tonarten nach “iReal Pro”

Am Sonntag, 26.03.2017 um 19:30 Uhr im Eschborn K, Jahnstr. 3, 65760 Eschborn, Eintritt frei

Auf der Bühne: Nico Hering Trio feat. Maria Kaulbarsch

Nico Hering Trio feat. Maria Kaulbarsch – „A Tribute to Ella Fitzgerald“

Jazz am Faschingssonntag? Warum eigentlich nicht? Das Eschborn K war wieder gut besucht, und alle die kamen, kamen auf ihre Kosten. Mit der Opening Band hatten wir einen Volltreffer gelandet. Jazz vom Feinsten, und mit der großartigen Stimme von Maria Kaulbarsch hatten wir eigentlich Ella Fitzgerald im Haus. Die Band war bestens aufeinander eingespielt, und die Musik der großen Ella zog alle im Nu in ihren Bann. Davon wollen wir mehr haben und planen deshalb ein Spezial in der kommenden Weihnachtszeit. Darauf dürfen sich alle freuen, insbesondere die, die diesmal nicht dabei sein konnten.

Maria Kaulbarsch führte mit kleinen Anekdoten und Wissenswertem elegant durch den Abend. In Begleitung von Nico Hering am Piano und Bastian Weinig am Bass hatten wir alte Bekannte zu Gast: was gut ist, kommt wieder. Max Jentzen an den Drums gab seinen Einstand und wird hoffentlich nicht zum letzten Mal da gewesen sein.

Die anschließende Session entwickelte den Charme eines Familientreffens. Man kennt sich, viele alte bekannte Gesichter und lange nicht mehr gesehene Musiker waren zu Gast.

Wir freuen uns schon aufs nächste Mal.

Hennes

Die Bilder sind – wie fast immer – von Harald Stuckmann, der sehr gerne Jazz, aber durchaus auch anderes fotografiert. Siehe: www.harald-stuckmann.de

26.02.2017: Nico Hering Trio
feat. Maria Kaulbarsch

Nico Hering Trio

Nico Hering Trio feat. Maria Kaulbarsch – „A Tribute to Ella Fitzgerald“

Die große Ella Fitzgerald wäre dieses Jahr 100 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Geburtstages verneigen sich die vier Musiker vor dem musikalischen Schaffen der Sängerin. Dabei erfährt das Publikum auch spannende Hintergrundinformationen aus ihrem Leben.

Maria Kaulbarsch, vocals

Nicolas Hering, piano

Bastian Weinig, doublebass

Max Jentzen, drums

Betrifft die anschließende Jamsession

Vorgesehen ist zumindest eine Auswahl aus folgender Setlist:

Swing:

  • A Foggy Day (125) F
  • Softly as in a Morning Sunrise (120) Cm
  • Satin Doll (110) C

Ballad:

  • Polka Dots and Moonbeans (70) F
  • `Round Midnight (60) Ebm
  • A Ghost of a Chance (60) C

Latin:

  • Dindi (110) Eb
  • One Note Samba (150) Bb
  • The Shadow of your Smile (120) C

Modern:

  • Solar (165) Cm
  • Sugar (120) Cm
  • Boplicity (120) F
  • Little Sunflower (110) Dm

Tonarten nach “iReal Pro”

Am Sonntag, 26.02.2017 um 19:30 Uhr im Eschborn K, Jahnstr. 3, 65760 Eschborn, Eintritt frei

Auf der Bühne: Neumann+Neumann

Für unsere erste Session im neuen Jahr hatten wir Neumann und Neumann eingeladen. Auf dem Plan standen an diesem kalten Januarabend Timo Neumann (dr) und sein Bruder Peer (key), der aber wegen Krankheit kurzfristig absagen musste.

Dafür kam dann aber Frau Neumann, die Mutter der beiden aus Niederhöchstadt, so dass wir am Ende doch noch zu Neumann+Neumann kamen. Überhaupt waren wieder viele neue Gesichter zu sehen, so etwas freut uns natürlich. Der Zuspruch zu unserer Reihe wächst und gedeiht.

Mit im Gepäck war Tim Roth am Bass, der nach dem jetzt dritten Mal im Eschborn K ein alter Bekannter ist.

Außerhalb der Ankündigung hatte sich kurzfristig auch Tomak Witiak (git) dazu gesellt, „ein gutes Krakauer Würstchen“, wie ihn Timo launig in seiner Moderation ankündigte.

Mit Timo Neumann hatten wir einen begabten Entertainer, der mit lockeren Moderationen und einer Gesangseinlage in Finnisch durch den Auftritt führte. Davon hätten wir gerne mehr, vielleicht beim nächsten Mal im Februar am 26.2., lassen wir uns überraschen.

Hennes

29.01.2017: Neumann + Neumann

Neumann und Neumann Promo

In Niederhöchstadt mit der Musik aufgewachsen, spielen die Brüder Neumann auch heute noch miteinander und werden nicht müde, die Welt der Musik zusammen zu erleben.

Dass sie nun nach mehr als zwei Jahrzehnten wieder in ihrer Heimat zusammen kommen, ist ein echtes Highlight der Eschborner Musikgeschichte.

Freuen können wir uns besonders auf den Bassisten Tim Roth, der es versteht, eine Bassline zu einem Grooveerlebniss zu machen. Rhythmisch verzahnt sich der Bass mit den Drums zu einer Walze, die unaufhaltbar weiter rollt, so dass sich die Harmonien, Melodien und Soli der Tasten lyrisch darüber legen.

Timo Neumann, Drums

Peer Neumann, Piano und Keys

Tim Roth, Bass

Betrifft die anschließende Jamsession

Vorgesehen ist zumindest eine Auswahl aus folgender Setlist:

Swing:

  • But not for Me (120) F
  • A Foggy Day (125) F
  • Out of Nowhere (165) G
  • Joy Spring (160) F
  • Softly as in a Morning Sunrise (150) Cm
  • Green Dolphin Street (175) C

Ballad:

  • Polka Dots and Moonbeans (70)  F
  • Angel Eyes (60)  Cm
  • I remember Clifford (60)  Eb

Latin:

  • Dindi (110)  Eb
  • Wave (140)  D
  • Road Song (130) Gm

Modern:

  • Solar (165) Cm
  • Recorda Me (140)  Am
  • Sugar (120)  Cm
  • Dolphin Dance (120)  Eb

Tonarten nach “iReal Pro”

Am Sonntag, 29.01.2017 um 19:30 Uhr im Eschborn K, Jahnstr. 3, 65760 Eschborn, Eintritt frei

Auf der Bühne: Ensemble Entropie

Das Jazzjahr geht zu langsam zu Ende. Am vergangenen Sonntag fand im K die letzte Session für 2016 statt.

Die Wohnzimmertouristen hatten krankheitsbedingt leider abgesagt, aber zum Glück konnten wir die Band „Ensemble Entropie“ als Ersatz gewinnen. Die vier Musiker hatten vor allem Eigenkompositionen im Gepäck, spielten aber auch den einen oder anderen Klassiker auf ihre sehr eigene unverwechselbare Art und Weise. Nikolai Muck (Gitarre), Layonne Cherimoya (Gesang), Kai Rüffer (Bass) und Fabian Habicht (an den Drums) hatten unser Publikum mit ihrer Kunst schnell begeistert.

Bei der anschließenden Session waren wieder viele Bekannte, aber auch neue Gesichter dabei. Das freut uns, und wenn die dann auch noch gut Piano spielen, freut es uns noch mehr. Die Stimmung war familiär, man kennt sich und schätzt einander. Wir blicken hoffnungsvoll auf die kommenden Sessions im neuen Jahr.

Am Sonntag, den 18.12.2016 um 19.30h haben wir noch ein Bigband-Jazz-Weihnachtskonzert mit dem Fehlgriff Orchester aus Oberursel feat. Ruth Freise im Eschborn K. Das solltet ihr euch unbedingt ansehen.

Folgende Termine stehen im neuen Jahr bereits fest:

  • 25.01.2017: Neumann + Neumann; Zwei Musiker, ursprünglich aus Niederhöchstadt stammend, aber in der Welt viel herumgekommen, kehren mit Freunden nach Hause zurück
  • 26.02.2017: Nico Hering + Maria Kaulbarsch Band; Gute, alte Bekannte kommen wieder und bringen schöne Musik mit
  • 26.03.2017: Benno Sattler + Band
  • 30.04.2017: Andrey Shabashev + Band
  • 28.05.2017: wird noch nicht verraten

Euer Hennes

27.11.2016 Programmänderung:
Ensemble Entropie

Ensemble Entropie

Die Wohnzimmertouristen können wegen Krankheit heute leider nicht auftreten. Als Ersatz springt kurzfristig das Ensemble Entropie ein, wofür wir sehr dankbar sind.

Die Musik von „Ensemble Entropie“ ist dunkel, sphärisch und ekstatisch. Zeitgenössischer Jazz, der seine Kraft aus der Spannung zwischen Chaos und Ordnung gewinnt. Das Quartett improvisiert sich durch psychedelische Klanglandschaften, die von der modernen Harmonik der „Neuen Musik“ wie auch der rauen Dynamik des Rock geprägt sind. Layonne Cherimoya kombiniert eine Stimme, die von elektronischer und afrikanischer Musik geschliffen wurde, mit originellen Jazzimprovisationen. Nikolai Mucks expressionistische Klangmalerei und Kai Rüffers virtuoses Bassspiel entfalten sich auf Fabian Habichts modernen Grooves und lassen einen Sound entstehen, der Assoziationen an skandinavische Musiker wie „EST“ „Terje Rypdal“ oder „Lars Danielsson“ erweckt.

Betrifft die anschließende Jamsession

Vorgesehen ist zumindest eine Auswahl aus folgender Setlist:

Ballads: Body and Soul, Lover Man

Latin: Aqua de beber, How insensitive, Wave

Swing: Road Song, Don´t get around much anymore

Blues: Sugar, Tenor Madness

Bebop: Anthropology

Resterampe (nur für den Fall der Fälle):

Satin Doll, All the things you are, Blue Bossa, One Note Samba, Every time we say Goodbye, My Romance

Am Sonntag, 27.11.2016 um 19:30 Uhr im Eschborn K, Jahnstr. 3, 65760 Eschborn, Eintritt frei

27.11.2016: Die Wohnzimmertouristen

Wohnzimmertouristen

Für den Abschluss des Herbstprogramms am Sonntag, den 27.11.2016 ist gute Laune angesagt. Die Wohnzimmertouristen besuchen uns. Sieben Typen und zwei Ladies mit Charme brennen ein Feuerwerk ab. Danach ist Party angesagt unter dem Motto „Meine Welt ist eine Scheibe, eine die sich dreht und dreht, meine Welt ist eine Scheibe, auf der Motown steht“

Mehr Informationen auf der Website

www.diewohnzimmertouristen.de

Betrifft die anschließende Jamsession

Vorgesehen ist zumindest eine Auswahl aus folgender Setlist:

Ballads: Body and Soul, Lover Man

Latin: Aqua de beber, How insensitive, Wave

Swing: Road Song, Don´t get around much anymore

Blues: Sugar, Tenor Madness

Bebop: Anthropology

Resterampe (nur für den Fall der Fälle):

Satin Doll, All the things you are, Blue Bossa, One Note Samba, Every time we say Goodbye, My Romance

Am Sonntag, 27.11.2016 um 19:30 Uhr im Eschborn K, Jahnstr. 3, 65760 Eschborn, Eintritt frei

Auf der Bühne: Jan Felix May mit Band

Vollendet

Mit Jan-Felix May und seiner Band wurde unser Musikwochenende der Extraklasse vollendet.

Als ein Ausnahmetalent an den Tasten ist Jan-Felix May auch der Fachpresse schon aufgefallen und mit Preisen ausgestattet worden. Obwohl noch Student an der Uni in Mainz, ist er auf dem Weg nach oben. Wir sind ein wenig stolz, ihn und seine Band bei uns zu Gast gehabt zu haben.

Die Band, das ist vor allem sein kongenialer Schlagzeuger Julian Camargo und Kerstin Haberecht an den Saxophonen, komplettiert wurde die Band durch Lukas Roos an der Gitarre und Eduardo Sabella am Kontra- und E-Bass.

Die kraftvollen und ausdruckstarken Eigenkompositionen wurden mit großer Spielfreude virtuos vorgetragen. Jedes Stück mit der Ideenfülle für ein ganzes Album.

Die anschließende Session war ein Hochgenuss für alle, die dabei waren, ein ultimativer Höhepunkt war das Zusammentreffen der Session Gäste mit der Opener Band zum dem Closertitel, There is no greater Love, besser hätte man den Abend nicht beenden können. Die entspannte heitere Stimmung hat sich noch in den späteren Abend in Gesprächen weiter entwickelt, so etwas wünschen wir uns wieder.

Hennes

Auf der Bühne: Fräulein Pugh + Band

Nach langen Jahren der Abwesenheit hatte die Mumie (… geheimnisvolles Raunen im Publikum …) sich mal wieder verleiten lassen, an den Ort ihrer größten Erfolge, auf die Erde ins Eschborn K, zurückzukehren.

Denn ihre Ur – Ur – Ur – Urenkel (derzeit im wildesten Jugendalter, oder leicht darüber, zumindest die im Publikum anwesenden) wollten verstehen, was „gute Musik“ bedeutet und warum ihre Ur- Ur- Ur- Urgroßmutter schon in jungen Jahren so eine Größe im Spacejazz werden konnte. Und so spielte sie – gestärkt durch fünf Whiskeys und eine unendliche qualmende Havanna – wie in einer Zeitreise rückwärts ihre Lieder aus der guten alten Zeit, begleitet von ihren fünf intergalaktischen Musikfreunden (… huiiiiihhhh – aufmerkendes Staunen im Publikum …), Lieder voller Poesie, die sich aber nie gefühlsdusselig in bestens bekannte Schemen einschleimten.

Ständig sich ändernde Rhythmen statt tradierter „Jazzalgorithmen“. Und Klangströme – mal mäandernd, mal pulsierend, mal geschmeidig, mal irritierend … Die Soli! – musikalische Spiel-, Gestaltungs- und Erfindungskunst vom Feinsten … Klänge, wie sie auf der Erde noch nie dagewesen zu sein scheinen – ein extraterrestrisches Klanghappening (… Applaus, Applaus, Applaus vom Publikum …). Nach zwei Stunden musste sie wieder verschwinden. Das All ruft, und: ihr Ruf verpflichtet! … Ob ihre Ur- Ur- Ur- Urenkel verstanden haben?

Heiner Geerlings

Wochenende 29./30. Oktober: Jazz im Doppelpack

Fräulein Pugh mit Band

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Fräulein Pugh tritt mit großer Band zum Konzert an. Das Fräulein war bereits mehrfach zu Gast, zuletzt mit ihrem Weihnachtskrimi, und hat sich inzwischen eine begeisterte Fangemeinde geschaffen. Nach Produktionsabschluss ihrer neuen CD kommt sie samt einer bestens eingespielten Band zu uns und präsentiert Vocal Jazz – deutsch gesungen.

Am Samstag, 29.10.2016 um 20:15 Uhr im Eschborn K, Jahnstr. 3, 65760 Eschborn, Eintritt 15 EUR

Jan Felix May & Band

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Die Musik der jungen fünfköpfigen Band um den Pianisten Jan Felix May ist außergewöhnlich, sie ist gekennzeichnet von improvisatorischer Spielfreude und ausgeklügelten Arrangements, die oft ungerade Taktarten und überraschende Wendungen enthalten. Die Kompositionen des Bandleaders sind vor allem von Jazz und Weltmusik beeinflusst, doch auch Rock, Neo Soul, Latin und Hip Hop sind in der Musik zu finden.
Die pulsierende Energie und Lebendigkeit im Zusammenspiel der Musiker lässt bei jedem Auftritt Neues entstehen, das die Spieler selbst immer wieder fasziniert und überrascht.

Die Band:

  • Kerstin Haberecht – Sopran-/ Altsaxophon / EWI
  • Lukas Roos – Gitarre
  • Eduardo Sabella – Kontrabass / E-Bass
  • Julian Camargo – Drums / Electronics
  • JF May – Piano / Keyboards / Kompositionen

www.janfelixmay.com

Betrifft die anschließende Jamsession

Vorgesehen ist zumindest eine Auswahl aus folgender Setlist:

  • Ballads:´Round Midnight, Body and Soul, Lover Man;
  • Latin: One Note Samba, Night and Day, St. Thomas;
  • Swing: Stella by Starlight, There Will Never Be Another You, Green Dolphin Street;
  • Blues: Billie’s Bounce;
  • Bebop: Doxy;

Am Sonntag, 30.10.2016 um 19:30 Uhr im Eschborn K, Jahnstr. 3, 65760 Eschborn, Eintritt frei

Auf der Bühne: Trio da Nina

Ein gelungener Auftakt: das Trio da Nina hat am letzten Septembersonntag unsere Herbstsession als Opener Band eröffnet.

Selbst das spätsommerliche Wetter und ein Börne/Thiel Tatort im Ersten haben unsere Zuschauer nicht davon abhalten können, in größerer Zahl ins K zu kommen. Wir waren sehr erfreut über den großen Zuspruch, nur leider war die Namensgeberin Nina Schellhase kurzfristig erkrankt. Den Gesangspart hat bei zwei Stücken dann Julian Kessler (Gitarre) übernommen. Wir finden: eine gelungene Premiere.

Am Gartengrill (Vibraphon) stand Christoph Aupperle, verstärkt von Giovanni Gulino, der an den Trommeln rührte sowie Tim Roth am E-Bass. Mit ihren sommerleichten Bossarhythmen haben sie das Publikum spontan begeistert. Die Band war bereits zum zweiten Mal zu Gast im K und bestimmt auch nicht das letzte Mal.

Bei der sich anschließenden Session kamen wie gewohnt unsere angereisten Gastmusiker auf die Bühne. Die Vorschlagsliste hat sich dabei als roter Faden wieder einmal bewährt. Im übrigen freuen wir uns immer über Vorschläge aus dem Kreis der Sessionmusiker. Damit könnte unser Programm noch abwechslungsreicher werden.

Bis zum nächsten Mal.

Hennes

25.09.2016: Trio da Nina

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So, die Sommerpause ist vorbei, mit dem faul im Schwimmbad rumliegen ist jetzt Schluß. Die Sonne hat sich ja auch verdrückt. Kultur rückt in den Vordergrund!

Wir starten mit dem Trio da Nina. Nina Schellhase (vocals), Christph Aupperle (vibes) und Julian Kessler (guitar). Die drei bringen außerdem wieder Tim Roth (bass) und Giovanni Gulino (drums) mit. Alles uns wohl bekannte Musiker, die das Wiedersehen mit folgendem neuen, spannenden Programm würzen:

Jazz küsst Brasilien

Auf einer Bühne am Fluss, in einem schummrigen Jazzclub, auf einem rauschenden Fest – das Trio da Nina füllt den Raum mit Musik voller Leidenschaft. Das Repertoire reicht von Rio de Janeiro über New York bis nach New Orleans.

Also Kalender hervorholen, Termin für allen anderen Unsinn blockieren und bitte in großer Zahl erscheinen.

Betrifft die anschließende Jamsession

Vorgesehen ist zumindest eine Auswahl aus folgender Setlist:

Someday my prince will come, Billie`s Bounce, Tenor Madness, Doxy, Equinox, Road Song, The Nearness of You, My Romance, Softly as in a Morning Sunrise, So nice (Summer Samba), How insensitive, Wave

Am Sonntag, 25.09.2016 um 19:30 Uhr im Eschborn K, Jahnstr. 3, 65760 Eschborn, Eintritt frei

Auf der Bühne: Max Clouth Clan

Versprechen eingelöst …

Max Clouth hatte nicht zu viel versprochen. Am vergangenen Sonntag unternahm er mit uns einen Trip in ferne Klangwelten. Die Inspiration dazu hat er auf seinen Reisen gesammelt. Erst am Ende des ersten Sets sind wir mit einem Jazzstandart wieder wohlbehalten zu Hause angekommen.

Der Eindruck von Leichtigkeit und Raffinesse klingt noch über den Abend hinaus lange nach. Ganz wichtig auch die Reisebegleiter, die wesentlich zu dem gelungenen Abend beigetragen haben; Andrew Shabashev (Piano), Jonathan Sell (Bass) und Andreas Neubauer (Drums).

In der anschließenden Session spielten sich auf der Bühne unser musikalischen Gäste locker die Bälle zu – vielleicht ein kleiner Vorgeschmack auf die anstehende Fußball-EM?

Zufrieden haben wir den Abend beschlossen, und mit Sehnsucht nach neuen Eindrücken erwarten wir die kommenden Sessions nach der Sommerpause.

Mit Max Clouth feiern wir im übrigen eine eigene Premiere: FaszinationMusik hat jetzt einen eigenen YouTube Kanal. Hier wollen wir in lockerer Folge Clips von den Auftritten und Sessions unserer Künstler und Session-Musiker zeigen. Den Anfang macht also Max Clouth Clan mit einem super-virtuosen Stück vom letzten Sonntag. Das Video ist am Ende dieses Beitrags unter den Bildern eingebettet.

Was erwartet uns nach der Sommerpause?

Den Auftakt des Herbstprogramms am Sonntag, den 25. September machen gute alte Bekannte: Nina Schellhase (Voc.), Christoph Aupperle (Vib.) und Julian Kessler (Git.) unterstützt von Bass und Schlagzeug. Sie waren im März 2015 schon einmal da und brachten das K zum Tanzen. Das wünschen wir uns wieder.

Für den Oktober haben wir ein Highlight geplant, ein komplettes Jazzwochenende, gestaltet von FaszinationMusik.

Am Samstag, den 29. Oktober kommt Fräulein Pugh mit großer Band zu einem Konzert. Für uns ist das eine Premiere, nun auch an einem Samstag im Eschborn K die Bühne für unsere Reihe zu haben.  Das Fräulein war bereits mehrfach zu Gast, zuletzt mit ihrem Weihnachtskrimi, und hat sich inzwischen eine begeisterte Fangemeinde geschaffen. Nach Produktionsabschluss ihrer neuen CD kommt sie samt einer bestens eingespielten Band zu uns und präsentiert Vocal Jazz – deutsch gesungen.

Schon am Tag darauf, Sonntag 30. Oktober, folgt Jan-Felix May mit seiner Band.

Für den Abschluss des Herbstprogramms am Sonntag, den 27.11.2016 ist gute Laune angesagt. Die Wohnzimmertouristen besuchen uns. Sieben Typen und zwei Ladies mit Charme brennen ein Feuerwerk ab. Danach ist Party angesagt unter dem Motto „Meine Welt ist eine Scheibe, eine die sich dreht und dreht, meine Welt ist eine Scheibe, auf der Motown steht“

Hennes

Und hier also die Premiere des FaszinationMusik YouTube Kanals:

Max Clouth Clan im Eschborn K

29.05.2016: Max Clouth Clan

Max Clouth Clan

Sommerzeit ist Reisezeit. Und deshalb gehen wir vor Sommerpause schon mal auf eine Klangreise.

Wir reisen in die Welt der Klänge Indiens mit dem Gitarristen Max Clouth, der auf eigenwillige Weise indische Musik mit Jazz vereint. Max Clouth ist ein gestandener Jazzer, der bei seinen vielen Aufenthalten in Indien dieser Klangwelt erlegen ist. Deutlich wird die Verbindung dieser beiden Welten auch an seinem Instrument, einer Gitarre mit zwei Hälsen. In seinen Eigenkompositionen setzt er die spezielle Phrasierungstechnik der indischen Musik gekonnt ein.

Seine Reisebegleiter sind Andrew Shabashev (Keys), Jonathan Sell (Bass) und Andreas Neubauer (Drums), einer der ganz großen Könner seines Fachs.

Have a good trip!

Nach diesem Konzert mit Session machen wir Pause. Fußball und Schwimmbad stehen an. Am 25. September geht es dann weiter mit dem neuem Programm.

Hennes

Einen kleinen Vorgeschmack gibt dieses Video von Max Cloth solo:

Mehr zur Max Clouth unter

Am Sonntag, 29.05.2016 um 19:30 Uhr im Eschborn K, Jahnstr. 3, 65760 Eschborn, Eintritt frei

Auf der Bühne: Thomas Bachmann Group

Durchsage: Der kleine November ist im April abzuholen…

Vielleicht war das der Grund, warum unsere Session am vergangenen Sonntag so gut besucht war. Oder hat es sich rumgesprochen, dass einmal im Monat im Eschborn K die Post abgeht?

Mit dem Opener Thomas Bachmann Group haben wir einen Abstecher ins Kammermusikalische unternommen. Die Triobesetzung mit Uli Schiffelholz (Schlagzeug), Ralf Cetto (Bässe) und Thomas Bachmann (Saxophone) war bestens aufeinander eingespielt und hat es verstanden, trotz der Dichte und Komplexität der Eigenkompositionen immer noch Raum zu lassen für die kleinen Pausen zwischen den Noten. Die ungeraden Rhythmen rollten lässig und unangestrengt daher, getragen von einem raffinierten Bassspiel. Zur Krönung des ganzen kamen die weichen und lyrischen Klänge des Thomas Bachmann dazu und verschmolzen die Klangskizzen der einzelnen Musiker zu einem Gemälde.

Zur Eröffnung der anschließenden Session hatte sich eine weitere Band aus Frankfurt eingefunden: Ally Needs Flow. Mit dabei waren Ally Riedl (Gesang), Heinz Frischen (Keybord), Florian Schnaith (Schlagzeug) und Dirk Schiller (Bass). Die Klangfarbe wechselte zu groovigen Rhythmen überstrahlt von der souligen Stimme der Sängerin Ally Riedl. Die junge Band hat sich einem konzentrierten und aufs Zuhören eingestellten Publikum vorgestellt. Derartige Beiträge sind für uns ein Highlight, davon wünschen wir uns in Zukunft mehr.

Nicht unerwähnt bleiben soll die Scatgesangseinlage von Gerd Bauer bei der Session. Solche spontanen Einlagen bereichern unsere Session, und die Zuschauer kommen dabei auch nicht zu kurz. Es waren auch viele neue Gesichter im Publikum, das macht uns froh.

Wir freuen uns schon auf die kommenden musikalischen Beiträge.

Hennes

24. April 2016: Thomas Bachmann Group

Thomas Bachmann Group

Wer Lust hat, Jazz einmal anders zu erleben, ist bei der Thomas Bachmann Group genau richtig. Man hört fließenden Swing, pulsierenden Groove, eingängige Themen, anspruchsvolles Instrumentalspiel und improvisatorische Höchstleistungen, alles in geballter Form, spontan und interaktiv… Die drei sympathischen Musiker loten die Möglichkeiten ihres Instruments neu aus und kreieren einen neuen Sound.

Bandleader Thomas Bachmann (Saxophone) unterrichtet Jazz-Saxophon und Improvisation an der Hochschule in Mainz und spielt u.a. in der Frankfurt Jazz Big Band und mit Bob Degen. Der Bassist Ralf Cetto unterrichtet ebenfalls an der Musikhochschule in Mainz. Er spielt außerdem im Trio von Aziza Mustafa Zadeh und hat bereits mehrere Jazzpreise in unterschiedlichen Formationen gewonnen.

A propos Jazzpreise: Schlagzeuger Uli Schiffelholz ist Träger der Arbeitsstipendiums Jazz 2011 der Stadt Frankfurt. Er verbrachte sein Studium in Sachen Jazz in Köln und New York. Musikalisch aktiv ist er u. a. im Jazzensemble des Hessischen Rundfunk

Einen kleinen Vorgeschmack gibt dieses Video von einem Auftritt des Uli Schiffelholz Quintetts mit Thomas Bachmann 2014 im Frankfurter Palmengarten:

Mehr zur Thomas Bachmann Group unter

Am Sonntag, 24.04.2016 um 19:30 Uhr im Eschborn K, Jahnstr. 3, 65760 Eschborn, Eintritt frei

Auf der Bühne: MONOFUNK

Vielleicht lag es am ersten warmen Frühlingstag: das Eschborn K war wieder mal bestens besucht mit Jazzbegeisterten aus der Region.

Als Opener war Monofunk aus Darmstadt zu Gast. Monofunk, das klingt zwar nach altem Rundfunkempfänger, aber hier war das Genre Funk-Jazz gemeint und das in Rein- bzw. Monokultur.

Zu verdanken haben wir das Oliver Stuckard, dem Trompeter der Band. Er ist als gern gesehener Gast oft bei unseren Sessions zu hören, und die Einladung der gesamten Band war nur konsequent und ist unser Dankeschön an ihn. Und was für eine Band da kam! Perfekt aufeinander eingespielt, Bläsersätze und Rhythmusgruppe vom Feinsten, solistisch wie die Großen. So kommt Sonne ins K.

Die anschließende Session war vom Beat und Groove der Opener Band getragen. Die Session-Setliste wurde zwar nur bedingt gespielt, aber diese Musikrichtung könnten wir uns öfter vorstellen, frisch interpretierte Jazzstücke mit tanzbaren Rhythmen.

Hennes

3. April 2016: MONOFUNK

Monofunk


Gegründet 2008 in Darmstadt, fand MONOFUNK nach Vorbildern wie Brecker Brothers, Maceo Parker, Weather Report und Candy Dulfer schnell einen eigenen Sound, und seit 2013 steht die aktuelle Besetzung (Sax, Trp, Pos, E-Bass, E-Git, Drums).

Der typische Monofunk-Sound verbindet Jazz, Rock, Funk, Fusion, Bigband-Elemente, Filmmusik und Computerspiel-Soundtracks. Gespielt werden Eigenkompositionen und selbst arrangierte Stücke, aktuell zum Beispiel von Snarky Puppy, Mike Stern, Jazzkantine und Nils Landgren.

Die Jungs haben jede Menge Spaß am Spielen, und das überträgt sich auch auf das Publikum. Dabei werden Gelegenheitshörer genauso angesprochen wie fachkundiges Publikum, das bei den abwechslungsreichen Soli auch gerne mal genauer hinhört.

Mehr zu MONOFUNK unter

www.monofunk.de

Am Sonntag, 3.April 2016 um 19:30 Uhr im Eschborn K, Jahnstr. 3, 65760 Eschborn, Eintritt frei

Auf der Bühne: Das Ivan Habernal Quartett

Am letzten Sonntag stand die Februar-Jazzsession im Eschborn K an. Dazu hatten wir das Ivan Habernal Quartett als Opener eingeladen.

Die von dem Bassisten Ivan Habernal gegründete Band besteht seit zwei Jahren aus Musikern, die zu den besten der Frankfurter Jazzszene gehören. Diese Instrumentalisten zeichnet nicht nur großes Können und rege Spielfreude aus, sondern es haben sich hier Ausnahmetalente zusammengefunden, die jedes Publikum im Nu in ihren Bann ziehen. Das war an diesem Abend im Eschborn K nicht anders, wie wir auch sonst ein stetig wachsendes Interesse an den Jazzveranstaltungen feststellen. Das macht Mut, und bestätigt uns auf unserem Weg.

Der Schlagzeuger Martin Standke überzeugte mit Präzision und Leichtigkeit  im perfekten Zusammenspiel mit Ivan Habernal, der am Kontrabass sowie am E-Bass das Fundament legte. Am Piano war mit Andrey Shabashev ein Nachwuchstalent der Extraklasse zu bewundern. Der Altsaxophon spielende Olli Naumann brachte mit seinem facettenreichen Spiel dann den Baum endgültig zum Brennen.

Das alles blieb nicht ohne Wirkung auf die anschließende Session. Die angereisten Musiker, und davon waren reichlich gekommen, gaben allesamt ihr Bestes, was zu einer fulminanten Session führte. Als kleines Highlight entpuppte sich später die aus Paris angereiste Jazzsängerin Kristiana Roemer. Wir hätten gerne mehr von ihr gehört, vielleicht kommt sie ja mal für ein eigenes Konzert?

Es bleibt wie immer spannend.

Ivan Habernal Quartett

Ivan Habernal Quartett

Am Sonntag, 28. Februar 2016, ab 19:30 Uhr, haben wir im Eschborn K in der Reihe „FaszinationMusik“ das Vergnügen mit dem Ivan Habernal Quartett.

Nach seinem Studium in Prag und einem besonders inspirierendem Aufenthalt und Weiterstudium in New York ist der Bassist und Komponist Ivan Habernal nach Frankfurt am Main gezogen, wo er 2014 sein neues musikalisches Projekt gegründet hat. Für sein Contemporary-Jazzquartett hat er erfahrene und etablierte Musiker aus der jungen Frankfurter Scene eingeladen – Olli Naumann am Alto Sax (studierte in New York), Andrey Shabashev am Klavier (studierte in Moskau) und Martin Standke am Schlagzeug (studierte in Köln). Das Quartett spielt ausschließlich eigene Kompositionen mit einem Akzent auf melodische Linien, farbige Harmonien und unregelmäßige Rhythmen.

Für einen ersten Eindruck hier Ausschnitte von Proben im Juli 2015:

Mehr zum Ivan Habernal Quartett unter

www.ivanhabernal.com

Am Sonntag, 28.02.2016 um 19:30 Uhr im Eschborn K, Jahnstr. 3, 65760 Eschborn, Eintritt frei

Steffen Weber plays Lennie Tristano

Mit Lennie Tristano stand nach Wes Montgomery ein weiterer Komponist im Mittelpunkt unseres Openers für die Jamsession.

Die komplexen Kompositionen Tristanos ließen einen anstrengenden Abend befürchten, aber: Nada! Nichts davon war zu spüren dank Steffen Weber, der auch als Arrangeur seine Hände an die Stücke gelegt hatte und jetzt mit seinem Quartett diese Bearbeitungen in grandioser Leichtigkeit vorträgt. Die unisono von Gitarre (Bastian Ruppert) und Saxophon gespielten langen Melodien und Sololinien (alle Noten transkribiert) fließen sprudelnd und luftig in die Ohren der konzentrierten Zuhörer im Eschborn K.

Es ist immer wieder bemerkenswert, mit welch andachtsvoller Stille die Gäste im K gerade bei den leisen Passagen ihre Referenz gegenüber den Künstlern erweisen. Solche Atmosphäre macht Musik zu einem Hochgenuss. Während der Balladen konnte man Schneeflocken fallen hören, so zarte und feine Töne kamen von der Bühne.

Die besonders filigrane Arbeit der Rhythmusgruppe mit Arne Huber am Bass und Holger Nesweda am Schlagzeug lieferte dazu ein solides Fundament. Diese beiden waren es auch, welche die sich anschließende Jamsession begleiteten. Hier kamen alle angereisten Gastsolisten und das Publikum wieder voll auf ihre Kosten. Der Opener beflügelt die Sessionmusiker ja stets, ihr Bestes zu geben – sehr zum Wohlgefallen aller Gäste. Am Ende stieg auch Steffen Weber noch in die Session ein, es wurde eine große Familienfeier.

Nach fast drei Jahren Jamsession ist festzustellen, dass unsere musikalischen Gäste an Können zugelegt haben und sich ein familiärer Umgang eingestellt hat. Die im Vorfeld versandte Setliste hat ihre Bewährungsprobe auch bestanden. Das werden wir fortsetzen.

31. Januar 2016: Steffen Weber plays Lennie Tristano

Steffen Weber

Am Sonntag, 31. Januar 2016 startet im Eschborn K die neue Saison gleich mit einem Highlight: dem Saxophonisten Steffen Weber und Lennie Tristano.

Steffen Weber, Bastian Ruppert (guitar), Arne Huber (bass) und Holger Nesweda (drums) präsentieren ausschließlich Werke von Tristano und seinen musikalischen Weggefährten in einem modernen Gewand.

Lennie Tristanos absolut kompromissloses und unkommerzielles Schaffen machte ihn zu einer der führenden Musikerpersönlichkeiten des modernen Jazz. Er gründete 1951 eine Schule in New York, um seinen unverwechselbaren Stil und seine polyrhythmisch vertrackten Melodien zu lehren. In seinem Quintett spielten zwei seiner Studenten: der Tenorsaxophonist Warne Marsh und der Altsaxophonist Lee Konitz.

Steffen Weber spielte unter anderen auf dem North Sea Jazz Festival, Montreux Jazz Festival, Umbria Jazz Festival, London Jazz Festival, Jazz House Kopenhagen und dem Montreal Jazz Festival. Er ist an der Musikhochschule in Mainz Saxophondozent und seit 2012 Mitglied der HR Big Band.

Einen kleinen Vorgeschmack gibt dieses Video von einem Auftritt Steffen Webers und chamber 3 (Chr. Eckert – guitar, A. Huber – bass, M. Jorgenson – drums) mit einer Eigenkomposition im Jazzkeller Frankfurt:

Mehr zu Steffen Weber unter

www.steffenlaroseweber.de

Am Sonntag, 31.01.2016 um 19:30 Uhr im Eschborn K, Jahnstr. 3, 65760 Eschborn, Eintritt frei

Auf der Bühne: Der Jazz-Weihnachtskrimi mit Alexandra Pugh + Band

Er hing dann doch nicht im Eschborn K, der St.Nick’laus – zumindest nicht körperlich. Aber die Atmosphäre war erheblich vorweihnachtlich getränkt, auch wegen des Vorglüh-Weins, der schon vor den Toren des K gereicht wurde. Die zweite adventliche Station war dann eine Nussknacker-Intelligenz-Test-Station im Foyer. Angeblich nicht für „alte Knacker“, letztendlich waren’s aber wie immer genau diese, die die Nuss knackten. Alter vor Ungestüm!

Richtig weihnachtlich wurde es musikalisch im Angesicht von Fräulein Pugh und ihrer Band (Jens Mackenthun – Guitar, Peter Crighton – Bass und Michael Frassiné – Drums). Klassiker wie Jingle-Bells oder Rudolph the Red-Nosed Reindeer klangen zwar tatsächlich eher wie die angekündigten Jazz-Standards denn als Weihnachtslieder, aber jeder erkannte dieses Liedgut sofort, welches auf einmal so frisch und unverbraucht tönte, dass es seit langem wieder mal eine Freude war, es zu hören. Ein absolutes Highlight war Was essen wir am Weihnachtstage – Ritter Rost feiert Weihnachten, ein leises, aber sehr stimmbetontes Lied mit nur filigraner Begleitung durch die drei fantastischen Instrumentalisten.

Zwischendurch gab es die Geschichte mit den dramatischen Entwicklungen um Manni, den verschwundenen Hennes, den Maroni-Mann Paolo Moriati und die Häkelkönigin, in Episoden geschrieben und vorgetragen ebenfalls vom Fräulein mit dem Hinweis, Ähnlichkeiten mit lebenden Personen seien völlig zufällig. Glaubte ihr aber niemand.

Optisch und kulinarisch begleitet wurden die einzelnen Kapitel von einer Speisefolge mit den Gängen „Skalpierte Igel waren Zeuge“, „Hot Santa“, „Pomme de Frosty“ und Christstollen-Sushi“ – Leckereien, die auf der Zunge vergingen und in ihrer Originalität dauerhafte Eindrücke hinterlassen.

Auf der Bühne endete der Abend mit einem hausgemachten Schneesturm. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hatten Alexandra Pugh und ihre Band mit einem außergewöhnlich unterhaltsamen Weihnachtsprogramm die Herzen ihres Publikums im Sturm erobert.

Am 13. Dezember 2015:
Der Jazz-Weihnachtskrimi
mit Alexandra Pugh und Band

Krimi-Kranz

St. Nick’laus hängt im Eschborn K

… so das Motto beim Jazz-Weichnachtskrimi am 3. Advent.

Auf der Bühne wechseln sich festliche Jazz-Standards mit Krimi-Lesungen ab. Wobei die Jazz-Combo um Alexandra Pugh auch gerne mal Michael Jackson dazwischen rutschen lässt.

Dazu werden in vier Gängen weihnachtliche Snacks wie Christstollen-Sushi gereicht oder „Plätzchen-Fondue invers“ oder „skalpierte Igel“ oder …. lassen Sie sich einfach überraschen. Und am Ende der Show gibt es einen (fast) echten Schneesturm.

Davor aber geht’s heiß her. Genau das Richtige für Jazz-Freunde, die einen ganz besonderen Event nicht verpassen wollen.

Der Eintritt kostet übrigens schlappe 8,- EUR.

Auf der Bühne: „Ves plays Wes“

Gute Jazz-Gitarristen sind eher rar, und wenn einer mit den musikalischen und technischen Qualitäten eines Veselin Popovs auftaucht, dann sollte man den nicht mehr aus den Augen lassen.

Zusammen mit Corinna Danzer, Saxophon, Jonas Lohse, Bass, und Giovanni Gulino an den Drums spielte Veselin in dem der Session vorausgehenden Set ausnahmslos Stücke des legendären Gitarristen Wes Montgomery, und das mit einer Hingabe und einer physischen Präsenz, die von ganz großer Klasse zeugt. Seine phänomenale Daumentechnik ließ bei geschlossenen Augen das Amerika der fünfziger Jahre wieder auferstehen, wo Wes Montgomery mit seinen melodiösen Läufen auf der Gitarre das Publikum verzauberte.

Viele Stücke des Abends „Ves plays Wes“ waren im übrigen von Giovanni Gulino neu arrangiert worden, teilweise mit interessanten Wechseln von Tempo und Takt innerhalb des treibenden Grooves, den er an den Drums vorlegte. Corinna Danzer und Jonas Lohse taten ein übriges, um einen großartigen Abend für Jazzfreunde wahr werden zu lassen.

Die anschließende Session war dieses Mal geprägt von den Bläsern, die – rhythmisch von zwei Gitarristen unterstützt – ein wahres Feuerwerk von solistischen und gemeinsamen Sätzen ablieferten, und dabei auch auf weniger geläufige Stücke zurückgriffen, was vom Publikum durchaus mit Wohlwollen bemerkt wurde. Alles in allem war dies ein sehr erfreulicher Abschluss der regulären Session-Konzert-Saison 2015.

Am 13. Dezember folgt der adventliche Höhepunkt in Form des Jazz-Weihnachtskrimis mit Alexandra Pugh und Band. Da würden wir gerne nicht nur alle Freunde von FaszinationMusik sehen, sondern auch deren Freunde und Freundesfreunde. Die Familienmitglieder sowieso.

Im neuen Jahr geht’s dann weiter am 31. Januar mit „Blauspan 33“. Alle weiteren Termine, so weit feststehend, auf der Seite Termine.

29. November 2015: Ves plays Wes

Ves plays Wes

Am Sonntag, 29. November 2015, ab 19:30 Uhr, steht das Eschborn K mit der Reihe „FaszinationMusik“ ganz im Zeichen von Wes Montgomery und seiner legendären Gibson L5.

Wes Montgomery war nicht nur ein prägender Jazzgitarrist, sondern auch ein fleißiger Komponist. Einige seiner Originals sind heute Standards.
Mit dem dem Programm „Ves plays Wes“ möchten wir den Komponisten Wes Montgomery würdigen: mit bekannten und nicht ganz so bekannten Stücken aus seiner Feder, für diesen Abend neu und überraschend arrangiert.

Spielen wird Veselin Popov an der Gitarre zusammen mit drei im K wohlbekannten Musikern: Corinna Danzer – Saxophon, Jonas Lohse – Kontrabass und Giovanni Gulino an den Drums.

Am Sonntag, 29.11.2015 um 19:30 Uhr im Eschborn K, Jahnstr. 3, 65760 Eschborn, Eintritt frei

13. Dezember 2015: Jazz-Weihnachtskrimi

Weihnachtskrimi Alexandra Pugh

Wir mögen Weihnachten, und wir lieben Jazz!

Deshalb gibt es am 3. Advent ein Konzert für die ganze Familie ‒ den „Jazz-Weihnachtskrimi“

Alexandra Pugh – oder auch Fräulein Pugh – stand mit ihrem Vocal Jazz schon zweimal im Eschborn K auf der Bühne, und Stammgäste reden noch heute von den seltsamen Thelevi-Rasseln.

Diesmal erwarten uns ausgesuchte festliche Jazz-Standards und noch so einiges. Gewürzt wird das Ganze mit einem weihnachtlichen Krimi und weiteren Überraschungen. Also nichts für Freunde von Jingle Bells und irgendwelchen Königen im Stall. Aber genau das Richtige für Jazz-Freunde, die einen ganz besonderen Event nicht verpassen wollen.

Wir freuen uns schon sehr auf Alexandra, aber nur …

… aber nur, wenn ihr auch wirklich wollt! Wir brauchen 50 Anmeldungen bzw. gerne mehr (Facebook, E-Mail oder auch unten als Kommentar). Am 30. November wird dann gezählt. Der Eintritt kostet übrigens schlappe 8,- EUR.

Weitere Details verraten wir im Lauf der nächsten Wochen.

Zum Einstimmen taugt sehr gut dieses Video:

Mehr zu Alexandra Pugh unter

www.fräulein-pugh.de

Am 3. Advents-Sonntag, 13.12.2015 um 19:30 Uhr im Eschborn K, Jahnstr. 3, 65760 Eschborn, Eintritt 8,00 Euro

Auf der Bühne: Axel Schlosser Quartett

Lag es an den ersten herbstlich fallenden Blättern? An der Umstellung auf die Winterzeit? Oder an dem Namen, mit dem ein bisschen große weite Welt auf die regionale Bühne kommen sollte? Ziemlich sicher lag es an Axel Schlosser, der eben nicht nur Reputation der hr-Big Band mit nach Eschborn brachte, sondern vor allem höchst solide Kunst und Musikalität.

Jedenfalls: der Saal war voll!

Zu Axel Schlosser muss man nicht viel sagen. Außer, dass dieser Mann auch geschulten Jazz-Fans ein verzücktes Lächeln ins Gesicht zaubert, wenn er zur Trompete greift. Beinahe ebenso spektakulär sind seine Mitspieler, die mit ihm zusammen an diesem Abend das Quartett bildeten: Nico Hering am Piano, Bastian Weinig am Kontrabass und Julian Camargo an den Drums. Alles Musiker aus Mainz, die gegenwärtig im Umfeld von Axel Schlosser studieren und dabei so gut sind, dass es ihm wohl ein Herzenswunsch ist, diese bereits mehr als viel versprechenden Instrumentalisten auch öffentlich zu fördern und um sich zu haben. Es war ein echtes Vergnügen!

Die Session im Anschluss stockte zunächst. Der gestrenge Lehrer versprach beim ersten Stück kaum wahrnehmbare Tonartwechsel, und schon war das scheue Wild im Unterholz. Wenig später kam die Session trotzdem in Gang, nicht zuletzt weil – Damen an die Front – Ruth Freise und Eva Machui jeweils ordentlich vorlegten und alle anderen auf der Bühne einfach mitnahmen.

25. Oktober 2015: Axel Schlosser Quartett

Axel Schlosser Quartett

Am Sonntag, 25. Oktober 2015, ab 19:30 Uhr, holt das Eschborn K mit der Reihe „FaszinationMusik“ zu einem weiteren Schlag gegen die organisierte Langeweile aus. Aufspielen wird das Axel Schlosser Quartett in der Besetzung: Axel Schlosser (tp), Nico Hering (p), Bastian Weinig (b) und Julian Camargo (dr).

Axel Schlosser (Jg. 1976) ist seit 2002 Solo-Trompeter der hr-Bigband und lehrt seit 2003 an der Musikhochschule der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, wo er 2012 zum Honorarprofessor ernannt wurde.

Nico Hering (Jg. 1991) studiert seit 2012 Klavier mit Schwerpunkt Jazz und Popularmusik an der Hochschule für Musik Mainz. Konzerttätigkeit im In und Ausland, unter anderem beim Rheingau Musikfestival. 2013 war er Sieger der Bundesbegegnung Jugend Jazzt.

Bastian Weinig begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavier, 2005 wechselte er zum Kontrabass. In Big Bands hatte er den ersten Kontakt zum Jazz. Seit 2011 studiert er an der Hochschule für Musik in Mainz Jazzkontrabass.

Julian Camargo (Jg. 1995) hat die Leidenschaft zum Trommeln seit seiner Kindheit und vertieft diese seit 2013 durch ein Studium der Jazz- und Popularmusik an der HfM Mainz. Bereits 2011 war er Stipendiat der Kreissparkasse Limburg zur Förderung heimischer, begabter Musiker und wurde zum jüngsten Schlagzeuger der Juniorband des Landesjugendjazzorchesters Hessen berufen.

Alles in allem: ein hochkarätiges Quartett, das eine anschließende Session mit weiteren Spitzenmusikern garantiert. Wer den Termin jetzt notiert, kann nichts falsch machen.

Für einen ersten Eindruck hier ein Ausschnitt von einem Auftritt Axel Schlossers zusammen mit dem Tony Lakatos Quintett Anfang diesen Jahres:

Mehr zu Axel Schlosser unter

www.axelschlosser.de

Am Sonntag, 25.10.2015 um 19:30 Uhr im Eschborn K, Jahnstr. 3, 65760 Eschborn, Eintritt frei

Auf der Bühne: Maria Kaulbarsch Quartett + Alexandra Pugh

Das war ein gelungener Start ins Herbstprogramm.

Mit Maria Kaulbarsch und ihrem Quartett (Winfried Rimbach-Sator – Piano, Eduardo Sabella – Kontrabass, Johannes Lüttgen – Schlagzeug) und unterstützt von Alexandra Pugh – Backing Vocals – haben wir am vergangenen Sonntag einen großartigen Auftritt der jungen Absolventen der Mainzer Musikhochschule (Uni) erlebt.

Als Session Opener waren sie ein Erlebnis für jeden, der das Vergnügen hatte dabei zu sein. Jazzige Eigenkompositionen mit deutschen Texten in dieser hohen Qualität bekommt man nicht überall  geboten. Man konnte eigentlich gar nicht genug davon hören, aber es war ja eine Session angesagt, und die angereisten Gastmusiker rutschten schon unruhig auf den Stühlen herum.

Auf der Sessionbühne gab es ein Wiedersehen mit alt bekannten Musikern, aber es waren auch neue Gesichter dabei. Darüber freuen wir uns natürlich und hoffen, dass wir diese häufiger bei FaszinationMusik sehen. Für die Zuschauer und Hörer war es wieder ein rundherum gelungener Abend, den das Maria Kaulbarsch Quartett mit einem kurzen Schluss-Set + einem Acappela-Stück von Alex Pugh solo beendete.

Man sieht sich wieder am 25.10., da kommt Axel Schlosser. Wir sind schon sehr gespannt.

27. September 2015: Maria Kaulbarsch Quartett

Maria Kaulbarsch

Der Sommer war heiß, und der Herbst wird noch heißer – musikalisch gesehen. Denn die Ferien sind Schnee von gestern und deshalb ist die Sommerpause mit sofortiger Wirkung beendet. FaszinationMusik im Eschborn K geht wieder auf Sendung mit dem Maria Kaulbarsch Quartett.

„Die Mainzer Sängerin Maria Kaulbarsch bewegt sich mit ihren Musikern erfrischend und experimentierfreudig durch die Weiten der bunt schillernden Jazz und Pop-See. Das Quartett an Tasten, Saiten, Trommeln und Stimme verweilt dabei manchmal am plätschernden Bächlein oder auf ruhiger See, um kurz darauf von Wildwasserströmen in neue Ideen-Gewässer mitgerissen zu werden.

Für ihre eigenen Stücke lässt Maria sich von einer sprudelnden Gefühls-, Um- und Alltagswelt berauschen, in der Elemente des Modern Jazz und Pop mit elektronischen Soundspielereien ineinander fließen.

Was entsteht, ist träumerische Klangmalerei, gemischt mit rhythmisch-harmonischer Aufgewecktheit, und deutsche Texte, die sich mühelos mit dieser Soundkulisse vereinen. Optimistisch, realistisch – aber immer poetisch.“

Mit in See sticht eine hervorragende Musikergruppe, die in der anschließenden Session gerne andere Musiker mit an Bord nimmt. Dabei sind Maria Kaulbarsch – vocals, Winfried Rimbach-Sator – piano, Eduardo Sabella – bass, Johannes Lüttgen – drums und die im Eschborn K vom Mai 2014 bekannte Alexandra Pugh – backing vocals

Einen guten Eindruck von der vokalen Finesse Maria Kaulbarschs gibt dieses Video, das im Juni 2014 an der Hochschule für Musik in Mainz aufgenommen wurde:

Das verspricht, in der Clubatmosphäre des „K“ wieder ein Abend mit lebendiger und inspirierter Musik zu werden. Also: Leinen los und dann in Eschborn an Land gehen!

Mehr zu Maria Kaulbarsch unter www.mariakaulbarsch.de

Am Sonntag, 27.9.2015 um 19:30 Uhr im Eschborn K, Jahnstr. 3, 65760 Eschborn, Eintritt frei

Auf der Bühne: Corinna Danzer Trio mit Yuriy Sych

Mit Corinna Danzer und ihrem Trio (Drummer Giovanni Gulino und Bassist Jonas Lohse) ergänzt um den großartigen Pianisten Yuriy Sych waren die besten der Frankfurter Jazzszene am Start. Alles routinierte Musiker, die regelmäßig die Sessions im Jazzkeller Frankfurt eröffnen.

Als Gäste bei der sich anschließenden Jamsession waren wieder viele alte Bekannte dabei. Es hat sich inzwischen ein fester Kreis von Musikern eingestellt, der regelmäßig an unseren Sessions teilnimmt.  Es zeigten sich aber auch neue Gesichter, darüber freuen wir uns natürlich ganz besonders. Das Publikum war sehr konzentriert bei der Sache, dies macht es für die Musiker leichter und der Hörgenuss ist für alle größer. An dieser Stelle ein Dankeschön an unser Publikum.

Wir freuen uns auch über ein stetig wachsende Zuhörerschaft. Das ist eine Bestätigung für uns, offensichtlich sind wir auf einem guten Weg. Für das Herbstprogramm haben wir im übrigen weitere großartige Künstler verpflichten können.

Noch ein Hinweis in eigener Sache: Das für den 28.6.2015 geplante Open-Air müssen wir leider absagen, da uns die Stadt Eschborn keine geeignete Fläche (Park bzw. Wiese) zur Verfügung stellen kann.

Im nächste Jahr versuchen wir, einen konzertgeeigneten schönen Park dafür zu finden. Vielleicht schafft es die Stadtverwaltung bis dahin, eine Entscheidung zu treffen?

31. Mai 2015: Corinna Danzer Trio feat. Yuriy Sych

Corinna Danzer Quartett feat. Yuriy Sych

Der Pianist Yuriy Sych gehört ohne Zweifel zu den profiliertesten Musikern der aktuellen Frankfurter Jazzszene.

Er studierte in der Ukraine und an der Frankfurter Hochschule für Musik und darstellende Kunst (HfMudK) klassische Musik sowie Jazz an der Musikhochschule Mannheim. Als Mitglied des Contrast Quartetts und der Band Elektrolyte wurde er mit dem „Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt“ ausgezeichnet.
Er trat 2008 (mit Christof Lauer) und 2104 (mit Peter Klohmann) auf dem dem Deutschen Jazz Festival auf. Yuriy Sych arbeitet außerdem regelmäßig am Schauspielhaus Frankfurt.

Die Saxophonistin Corinna Danzer studierte an der Amsterdamer Hochschule der Künste. 1991 kam sie nach Frankfurt/M. und erhielt noch im selben Jahr das damals zum ersten Mal vergebene Jazz-Arbeitsstipendium. 1995 war auch sie auf dem Deutschen Jazzfestival. Als Gast der hr-Bigband spielte sie für Radio- und TV-Produktionen zusammen mit Toots Thielemans, Benny Golson, Kenny Burrell, Ernie Watts und Ingrid Jensen.

Der Drummer Giovanni Gulino und der Bassist Jonas Lohse waren über viele Jahre die Haus-Rhythmusgruppe der Mittwochs-Jam-Session im Frankfurter Jazzkeller. Zusammen mit Corinna Danzer sind sie ein eingespieltes Trio.

Corinna Danzer Trio: Corinna Danzer – Saxophon, Jonas Lohse – Bass, Giovanni Gulino – Schlagzeug, Gast: Yuriy Sych – Piano (mehr Infos unter Links)

Am Sonntag, 31.5.2015 um 19:30 Uhr im Eschborn K, Jahnstr. 3, 65760 Eschborn, Eintritt frei

Auf der Bühne: Benjamin Kolloch Quartett

Eine Session zum Träumen …

Was war passiert? Am 26.4.2015 kam das Benjamin Kolloch Quartett auf die Bühne bei FaszinationMusik. Benjamin Kolloch ist Absolvent der Frankfurter Musikwerkstatt (FMW), einem unserer Kooperationspartner, und spielte mit seiner Band zunächst als Opener, anschließend aber auch selbst in einer Session, die neue Maßstäbe setzte.

Mit dabei im Introset waren der Schlagzeuger Johannes Langenbach, der Bassist Chris Rücker (ebenfalls Absolvent der FMW) und als Überraschung des Abends der Trompeter Sean Guptill. Dieser erwies sich bei der Session als Stimmungsmacher und outete sich neben seinem herausragenden Spiel mit der Trompete auch als versierter Sänger, der in vielen Genres zu Hause ist. So kam das Publikum im Verlauf der Session auch in den Genuss von Hip Hop Einlagen.

Auch die angereisten Sessionmusiker haben wacker mitgehalten. Auf der Bühne waren der Schlagzeuger Jörg Kiessling, Andreas Will am Bass, Oliver Stuckard an der Trompete, Pierre Schmidt am Saxophon, Wolfgang Nixdorf an der Gitarre sowie Eva Machui, die uns wieder mit Ihrer Stimme verzauberte.

Die nächste Session gibt’s am 31.5.2015. Da erwarten wir das Corinna Danzer Trio mit Yuri Sych als Gast am Piano.

26. April 2015: Benjamin Kolloch Quartett

Inspiriert vom Jazz der 40er bis 60er Jahre holt das Quartett um den Mainzer Jazzgitarristen Benjamin Kolloch, einem Absolventen der Frankfurter Musikwerkstatt (FMW), in energiegeladenen, swingenden Eigenkompositionen die Jazztradition in die Gegenwart.

Diese Kompositionen der Band werden ergänzt mit seltenen Stücken von Legenden wie Charlie Parker, Clifford Brown oder Lee Morgan sowie speziell arrangierten Standards der Jazzgeschichte.

Benjamin Kolloch Quartett: Benjamin Kolloch – Gitarre, Sean Guptill – Trompete, Johannes Langenbach – Schlagzeug, Kontrabass – Chris Rücker

Am Sonntag, 26.4.2015 um 19:30 Uhr im Eschborn K, Jahnstr. 3, 65760 Eschborn

Benjamin Kolloch

Auf der Bühne: Quase Brasil

Rio in Eschborn? Ja, das geht mit Quase Brasil, die am 29. März im Eschborn K zu Gast waren. Das Musiker versetzten das Publikum an die Copacabana; so weit muss FaszinationMusik gehen!

Sängerin Nina Schellhase verzauberte das Publikum mit Ihrer klaren Stimme und der portugiesischen Sprache, es groovte an den Drums Giovanni Totò Gulino was das Zeug hielt, unterstützt von Timothy Roth am Bass (der zum zweiten mal bei uns zu Gast war). Die Stücke stammen alle aus der Feder von Christoph Aupperle, der auch am Vibraphon stand (nicht mit einem Gartengrill zu verwechseln). Und das Ganze wurde durch die Gitarre von Julian Keßler zum Leuchten gebracht. Nach einer kurzen Pause kam dann noch die Sängerin Marjorie Jiménez Ronzino auf die Bühne, die so an dem Abend einen weiteren Glanzpunkt setzte. Leider wird sie demnächst in ihre Heimat Dominikanische Republik zurückkehren. Wir hätten sie gerne hier behalten …

Den Opener für die Session machte wieder Heiner Geerlings am Piano und Gesang mit der Stimme von Claudia Kalapos mit einem Hit von Caro Emerald „A night like this“  sowie zwei Bossastücken (Black Orpheus und Besame mucho). Beide brachten außerdem eine Uraufführung zu Gehör: die Eigenkomposition “Just because of you“ von Heiner Geerlings.

Die weitere Session war geprägt von hervorragenden Vokalisten. Zu nennen sind: Ruth Freise aus Kronberg. Eva Machui aus Frankfurt und Mister Berry Blue „himself“. Abgerundet wurde der sehr schöne Sonntagabend von mehreren spielfreudigen Solisten.

29. März 2015: Quase Brasil

Außergewöhnlich spritzig, frech und groove-orientiert präsentiert Quase Brasil ein frisches Aroma der modernen lateinamerikanischen Musik mit innovativem Bandsound und anregenden, abwechslungsreichen Klangbildern.

Einzelne Zutaten der Música Popular Brasileira (MPB) wie Samba, Bossa Nova, Partido Alto, Baião, Afoxé treffen auf Salsa, Cha Cha, Bolero und Danzon, alles fein abgestimmt mit Pop, Funk und einer ordentlichen Prise Jazz.

Die charakteristische Stimme der Sängerin Nina Schellhase, untermalt vom besonderen Klang des Vibraphons und das exakt aufeinander eingespielte Fundament von Gitarre, Bass und Schlagzeug lassen jeden Zuhörer in die vielseitige Musikwelt Südamerikas eintauchen und die Klassiker ihrer Komponisten neu erleben.

Quase Brasil: Nina Schellhase – vocals, Christoph Aupperle – vibes, Julian Keßler – guitar, Tim Roth – bass, Giovanni Gulino – drums

Am Sonntag, 29.3.2015 um 19:30 Uhr im Eschborn K, Jahnstr. 3, 65760 Eschborn

Quase Brasil Akündigung

Auf der Bühne: Juliane Schaper Quartett

FaszinationMusik im Eschborn K ist immer neu und immer anders. Diesmal fiel der letzte Sonntag im Monat auf den 1.März, eben weil der Februar leider etwas kurz ist. Zur Sache:

Das Juliane Schaper Quartett machte den Anfang mit „Come fly with me“, es folgten eine jazzige Fassung von „These Boots are made for Walking“ und  „Leaving on a Jetplane“ sowie ein ergreifendes „Everything must change“ und weitere bewährte Standards, bei denen die ausdrucksvolle Stimme von Juliane Schaper besonders zur Geltung kam. Diese wurde wirkungsvoll und stilsicher unterstützt von Katrin Zurborg an der Gitarre, der Eschbornerin Nina Hacker am Kontrabass und Uta Wagner am Schlagzeug. Nach einer knappen Stunde Intro war der Tisch gedeckt für eine bemerkenswerte Session.

Den Anfang machten mit Klavier und Gesang Heiner Geerlings und Claudia Kalapos (All of me, Something stupid), unterstützt von Gitarre, Drum und Bass. Beide Musiker kommen aus Bad Vilbel und gaben dem Eschborn K schon zum zweiten Mal die Ehre. Es folgten Standards aus dem Real Book; mit von der Partie waren am Euphonium Martin Schülli  (Friedberg), an der Trompete Oliver Stuckard (Darmstadt), Gitarre Thomas Hebert (Königstein) und Hennes Peter (Steinbach), am Cajon eine Musikerin aus Egelsbach, Saxophon Sigrun Mohrbacher (Glashütten), Drums Jörg Kiessling (Roßbach) und am Bass Meike Hedwig (Bad Homburg). Bei einzelnen Stücken standen neun Musiker auf der Bühne und alle lieferten erstklassige Beweise ihres Könnens. Das Eschborn K ist als Session-Bühne im Rhein-Main-Gebiet gut angekommen, was nicht zuletzt der große Besucherandrang bestätigte: es war so voll wie noch nie.

Die Erwartungen für die nächste Veranstaltung am 29. März 2015 sind hoch; es spielt Quase Brasil und hoffentlich wieder eine Vielzahl von Session-Musikern.

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1. März 2015: Juliane Schaper Quartett

Für die vier Musikerinnen des Juliane Schaper Quartett gibt es keine Genregrenzen. Virtuos und mit großer Spielfreude werden Standards aus Jazz und Pop präsentiert. Bekannte Stücke werden neu entdeckt und ungewöhnlich interpretiert.

Zu Hören sind die Lieblingsstücke der Musikerinnen, zusammengestellt aus den letzten 80 Jahren Musikgeschichte. Lieblingslieder, von denen jedes einzelne eine wunderbare Geschichte zu erzählen weiß. Dabei verleiht die warme und wandlungsfähige Stimme von Juliane Schaper im Zusammenspiel mit Katrin Zurborg an der Gitarre, Nina Hacker am Kontrabass und Uta Wagner am Schlagzeug jedem Song einen ganz eigenen Klang. Mal kraftvoll,mal einfühlsam, mal leise, mal temperamentvoll – vom Ohr direkt ins Herz.

Am Sonntag, 1.3.2015 um 19:30 Uhr im Eschborn K, Jahnstr. 3, 65760 Eschborn

Juliane Schaper Quartett

Tiefenrausch Klangkombinat

Das Tiefenrausch Klangkombinat lieferte astreinen, begeisternden Jazz ab. Im Intro-Set überwiegend eigene Kompositionen von Thore Benz, in der anschließenden Session saubere Unterstützung für die auftretenden Solisten.

Und was für eine Session: eröffnet von Heiner Geerlings am Klavier mit der tollen Stimme von Claudia Kalapos, wunderschön „Bey mir bistu scheen“. Es folgten Michael Bernschneider an der Mundharmonika, Ron Faust am Sax, Oliver Stuckard an der Trompete, Chris Rücker am Bass, Hans-Georg Schwab an der Gitarre, sowie Drums und ein rares Euphonium waren zu hören. Der Berliner Sänger Daniel Kisters, zu Besuch bei einem Freund in Frankfurt, kam zu unserer Session. Er brachte mit seiner gefühlvollen Stimme einige Bossas zu Gehör. Zeitweise tummelten sich zehn Sessionmusiker auf der Bühne des Eschborn K. Es war sensationell und macht Laune für die nächste Session.

Justin Hombach Trio

Das Justin Hombach Trio, das sind Absolventen der Frankfurter MusikWerkstatt, die dem Eschborn K am 30.11.2014 bereits zum zweiten Mal die Ehre gaben. Und: sie haben ihr Können eindeutig unter Beweis gestellt. Das Trio besteht aus Justin Hombach (Gitarre), Ali Alper-Demir (E-Bass) und Phillip Kölges (Drums). Mit einem Mix aus Jazz-Balladen, Modern-Jazz und Bebop leiten sie den Abend im „Eschborn K“ ein.

Relaxt, mit großer Spielfreude und Ausdrucksstärke ging die Session ab. Als Special Guest erfreute uns Marina Galm mit ihrer bezaubernden Stimme. Wir sind schon gespannt auf die nächste Session mit der FMW im April 2015. Die FMW ist eine Ausbildungsstätte für den Nachwuchs; was bislang von dort zu hören war: außerordentlich empfehlenswert.

Ute Jeutter mit Georg-Boeßner-Trio

Ute Jeutter und das Georg Boeßner Trio waren am 28.9.2014 zu Gast. Der Abend stand im Zeichen des „Blues“, eine der ganz großen Stärken von Ute Jeutter, die den Eschbornern auch als Stimmbildnerin und Chorleiterin bekannt ist. Hervorragende Unterstützung kam vom Georg Boeßner Trio. Georg Boeßner ist Pianist und einer der vielseitigsten Musiker der deutschen Musiklandschaft. Alexander Sonntag holte aus dem Kontrabass die besten Läufe heraus. Timo Neumann, ursprünglich aus Eschborn, ist als Drummer in der RheinMain Musik-Szene verwurzelt.

Ute Jeutters bluesige Stimme versetzte uns in die Südstaaten, bisweilen auch nach Chicago. Abgerundet wurde der Blues-Abend durch die nachfolgende Session. Mehrere Solisten nahmen den Ball auf und trugen zu einem wunderbar gelungenen Abend bei.