Auf der Bühne: The J-Sound Project

Zu Gast im Eschborn K war The J-Sound Project: ein Super Quartett, vier ausdrucksstarke Musiker, jeder ein Meister seines Fachs.

Jason Schneider begeisterte mit tollen Kompositionen, moderner abwechslungsreicher Jazz, reif für Jazz Baltica. Besonders hat mir sein Spiel am Flügelhorn gefallen.

Yuriy Sych präsentiert komplexe Klangideen, tauchte in der Musik am Piano regelrecht ab.

Ivan Habernal spielt einen stabilen, soliden Bass. Mal klassisch, mal auf der Bassgitarre. Ein schönes Fundament für die Band, aber auch schöne Soli. Absolut hörenswert.

Uli Schiffelholz locker an den Drums, zieht mit der Band mit, unterstützt, bringt eigene Ideen ein, lebt in einer eigenen Welt. Ein super spannendes Solo, schön.

Die Session:

Hobbymusiker haben es nach so einem Auftakt schwer. Aber es gab Highlights, die im Gedächtnis bleiben: Beautiful Love, leuchtete auf, Stella by starlight, fing an zu glitzern

The nearness of you: Gerd Bauer war in Hochform am Saxofon und hat es swingen lassen.

Alles zusammen: ein schöner Abend im kleinen Kreis wegen der Osterzeit.

Rüdiger Voerste

Bilder von Hennes Peter

Auf der Bühne: Giovanni Gulino’s Gang

Man nehme:

Einen grünen Sessel, eine Stehlampe, eine Kommode, dazu ein paar gut gelaunte Musiker, und fertig ist die Wohnzimmersession. Natürlich ist das nicht alles, aber es ist ein stimmungsvolles Bühnenbild, das heimelige Atmosphäre beim Publikum erzeugt. Und so es war auch an diesem frostigen Sonntag im Februar.

Draußen war es eisig, doch drinnen wurde es heiß. Denn mit der Giovanni Gulino’s Gang hatten wir einen funky groovenden Sessionopener auf der Bühne.

Im Mittelpunkt stand der Schlagzeuger Giovanni Gulino, der junge hochbegabte Musiker für dieses Projekt um sich geschart hatte und mit ihnen den Groove zum grooven brachte. Giovanni Gulino gehört bei uns schon fast zum Inventar – trotz einer Erkältung hat er das Publikum wieder im Nu begeistert.

Mitgetragen wurden die Rhythmen von der wunderbaren Franzi Aller am Bass. Egal, wo sie zu hören und zu sehen ist, die Zuhörer liegen ihr zu Füßen. Wir dürfen sehr gespannt sein, was wir von der jungen Bassistin noch alles zu hören bekommen.

Das harmonische Rückgrat bildete Andrey Shabashev am Piano – auch er war schon häufig bei uns zu Gast- , der mit starken Soli am Synthesizer und Rhodes eine Prise Pfeffer einbrachte.

Peter Klohmann an diversen Saxofonen und Bassklarinette versorgte die Band mit einer großen Portion Glanz durch Ausdruck und Spielfertigkeit.

Mit Stücken u. a. von Herbie Hancock und Miles Davis war es wieder ein gelungener Auftakt für die anschließende Session. Für alle, die nicht dabei sein konnten: am 25.3.18 startet die nächste Session. Da wird das J-Sound Projekt zu Gast sein.

Euer Hennes

Die Bilder sind – wie fast immer – von Harald Stuckmann, der sehr gerne Jazz, aber durchaus auch anderes fotografiert. Siehe: www.harald-stuckmann.de

Auf der Bühne: My Voice +4

Ob Jazz oder Pop, es geht, gesungen, meistens um „Liebe“, auch mal zu einer Stadt. Unter diesem Motto führte Heiner Geerlings mit seiner geistreichen Moderation sein Publikum von einem Titel zum nächsten. In einen Dialog mit seinem Gesang fügte sich Ulrike Schwarz, gekonnt einfühlsam, mit ihrem Altsaxophon ein. Die beiden wurden vom Sound einer bestens eingespielten Rhythmusgruppe getragen, deren Mitglieder, Lukas Moritz (Piano), Ivan Habernal (Kontrabass), Giovanni ToTò Gulino (Drums) und Heinz („Hennes“) Peter (E-Gitarre) mit Solobeiträgen das begeisterte Publikum durch die Welt des frei improvisierten Jazz führten.

Frei improvisiert wurde auch im Anschluss an das Konzert von „My Voice +4“ im Rahmen der seit Jahren erprobten „Open Stage Jamsession“. Pianisten, Vocalisten, Drummer, Gitarristen, Saxophonisten, Bassisten lösten einander, geführt von einer Rhythmusgruppe, in loser Folge ab. Das Publikum schätzte offensichtlich auch dieses Ereignis (es war doch auch die Bar noch bewirtschaftet).

Wieder einmal ein gelungener Abend, diesmal zum Ausklang des ersten Monats im Neuen Jahr, gelungen nicht nur wegen des fachkundigen, sorgfältigen Vorgehens von Hennes bei der Auswahl der Profiband des Abends, sondern auch wegen des dankenswerten Wirkens der Ehrenamtlichen dieser Kulturinitiative Eschborns.

Ich sehe bereits mit Erwartung dem nächsten Monatsletzten des Kalenders entgegen, wenn im Eschborn K wieder Jazz der gewohnten besonderen Qualität geboten wird.

Das sagt der jazzkundige Mitbürger dieser Stadt

Gerd Bauer

Die Bilder sind – wie fast immer – von Harald Stuckmann, der sehr gerne Jazz, aber durchaus auch anderes fotografiert. Siehe: www.harald-stuckmann.de

Auf der Bühne: Grat

Vor vier Jahren besuchte mich Hennes Peter in der Edisonstraße und erzählte von seiner Idee, eine Session im Eschborn „K“ zu etablieren. Die Frankfurter Musik Werkstatt (FMW) wollte er damals als exklusiven Partner für die Session-Opener gewinnen. Die Plattform sollte auch eine Möglichkeit bieten, „Unerhörtes“ einem ausgewählten Publikum darzubieten. Als Initiator besuchte er alle gängigen Sessions und einige Prüfungskonzerte im Rhein-Main Gebiet und entdeckte so die vielfältige Jazzlandschaft. Es spielten mittlerweile Gruppen unterschiedlichster Institute, u.a. auch die des Netzwerks zur Jazzausbildung der Stadt Frankfurt am Main sowie der Musikhochschule Mainz, im Hinterhaus der Eschborner Jahnstraße 3.

Im Laufe der vergangenen drei Jahren hat sich die Session im „K“ als Institution etabliert und spielt damit eine wichtige Rolle in der Jazzszene Rhein-Main.

Am letzten Sonntag im November zog die Band GRAT mit ihrem Programm die Gäste in ihren Bann. Der Schlagzeuger Philipp Koelges stellte mit Lukas Moriz am Piano und Michael Goldmann (diesmal am Elektrobass) diese Band vor gut einem Jahr zusammen, um seine Arrangements von Klassikern der Pop- und Rockmusik im Rahmen seines Examenskonzerts an der FMW Frankfurter Musikwerkstatt zu präsentieren.

Bei der anschließenden Session waren auch Dozenten und Studierende der FMW in der bunt gemischten Sessiongesellschaft aktiv auf der Bühne. So konnten auch neue Kontakte unter den Musikerinnen und Musikern geknüpft werden.

Bodo Neumann-Gutzeit

Die Bilder sind – wie fast immer – von Harald Stuckmann, der sehr gerne Jazz, aber durchaus auch anderes fotografiert. Siehe: www.harald-stuckmann.de

Auf der Bühne: Tri002 (trio-null-zwo)

Albrecht Ernst (Altsaxophon), Tobias Fröhlich (Kontrabass) und Jan Einar Groh (Schlagzeug) – sie sind das „Tri002“. Und sie eröffneten die Session am letzten Oktobersonntag 2017 im mit Publikum gut gefüllten Eschborn K mit ausschließlich eigenen Stücken. Ausschließlich aus der Feder von Albrecht Ernst. Alle Stücke hatten einen literarischen bzw. persönlichen Hintergrund, und durchgehend sind es Frauen oder Frauengestalten, von denen Abrecht sich zu seiner Musik inspirieren ließ.

Für die Zuhörer war es keine leichte Kost, aber durch ihr intensives gemeinsames und immer stark aufeinander bezogenes Musizieren gaben die Musiker den melodisch und formal sehr frei gestalteten Stücken einen spürbaren Zusammenhalt. Die aufmerksame Stille im Publikum während des ganzen Sets spiegelte diese Dichte ihrer Musik wieder. Das Stück im Zentrum des Programms war das für mich stärkste Werk des Abends: „Ich sah Dich nicht kommen“. Musik gleich einer Reise durch eine vielschichtige Seelenlandschaft, ausgehend von einem selbstgesprächsartigen Monolog des Saxophons klangen innere Unruhe, Zerrissenheit, Ratlosigkeit, und entwickelten sich zunehmend zu vorwärtsdrängender Entschlossenheit.

In der anschließenden Session erklangen dann – dank einer Platzierung auf der Setliste – einige eher wenig gespielte Titel aus dem Real Book, z. B. „Four“ oder „Speak low“. Es gab an diesem Abend also einige Neuentdeckungen für Zuhörer und Musiker.

Heiner Geerlings

Die Bilder sind – wie fast immer – von Harald Stuckmann, der sehr gerne Jazz, aber durchaus auch anderes fotografiert. Siehe: www.harald-stuckmann.de

Auf der Bühne: Sean Guptill Quartett

Es war eine gute Wahl gewesen, am 24. September 2017, jenem denkwürdigen Bundestagswahlabend, ins Eschborn K zu kommen. Denn im Gegenteil zur „Euphorie“ jeder Wahlparty oder Wahlanalysesendung  war die Stimmung zur Eröffnung der Sessionsaison 2017/18 richtig gut.

Zu dieser Stimmung haben Sean Guptill und seine Band als Sessionopener einen entscheidenden Beitrag geleistet, indem sie mit einigen Klassikern u. a. von Duke Ellington und Herbie Hancock die Session eröffneten. Sean erwies sich erneut als hervorragender Trompeter, Sänger, Scatvocalist und Entertainer. Von seiner ursprünglich angedachten Band brachte er nur den Bassisten Johannes Schädlich mit, der als Begleiter wie auch als Solist mit einem wunderbaren Ton am Kontrabass hervorragende musikalische Gestaltungskunst zeigte und dankenswerterweise später die ganze Session hindurch den Bass gespielt hat.

Den Part des kurzfristig erkrankten Gitarristen Tobias Langguth hatte der Pianist Wolfgang Klockewitz übernommen und gab mit seinem abwechslungsreichen Klavierspiel den Stücken ein harmonisch facettenreiches Gewand. Auch Stefan Günther-Martens, der ursprüngliche Drummer der Band, musste vertreten werden. Mühelos gelang dies dem jungen Michael Michel mit seinem frischen, klaren und variantenreichen Stil, das Drumset zum Klingen zu bringen.

Der Wahlabend wurde zum Vokalabend. Erstmals in der Geschichte der Session in Eschborn stand bei jedem Stück eine Sängerin oder ein Sänger am Mikrofon. Ruth Freise, Katharina Grossardt, Christiane Langenbach und Claudia Sànches, sowie Sean Guptill und Heiner Geerlings übernahmen dabei die Gesangspartien, begleitet von einigen langjährigen Sessiongästen an den Gitarren, am Piano, am Schlagzeug, an Saxophon und Trompete.

Heiner Geerlings

Die Bilder sind – wie fast immer – von Harald Stuckmann, der sehr gerne Jazz, aber durchaus auch anderes fotografiert. Siehe: www.harald-stuckmann.de

Auf der Bühne: Peter Klohmann and the Sopranos feat. Giovanni Totò Gulino

Es war richtig heiß in Eschborn, genau das passende Wetter zum Mediterranean Jazz. Und die Klänge, die der leitende Soprano Peter Klohmann seinem Soprano (- Saxophon) und den anderen Sopranos Giovanni Totò Gulino (Schlagzeug), Yuri Sych (Piano) und dem kurzfristig eingesprungenen Ivan Habernal (Bass) entlockte, wurden der Erwartung, die ganze Bandbreite mediterranen Lebensgefühls in Musik umzusetzen, vollauf gerecht. Die einleitende Orgelpunktmeditation verriet ihren wahren musikalischen Kern – „O sole mio“ – erst, nachdem sie sich lange und gefühlvoll in der Schwebe gehalten hatte. „Grigio“ – Grau, eine wunderbar melancholische Ballade aus der Feder von Giovannis Bruder Pino Gulino, erinnerte daran, dass auch im sonnenverwöhnten Italien die Sonne bisweilen von grauen Wolken verdeckt wird. Luftig locker rollte „Senza fine“ im 6/8 – Takt in die Gehörgänge, gefolgt vom „Tarantella Blues“, bei dem Giovanni Totò Gulino dann in einem ausführlichen Schlagzeugsolo seine ganze Spielkunst und Musizierfreude zur Geltung bringen konnte.

Bei der anschließenden Session waren Sigrun Moorbacher am Tenorsaxophon, sowie die Sängerinnen Ruth Freise und Karen Lörschinger die Solistinnen des Abends, begleitet von wechselnden Musikern an Gitarre, Piano, Orgel und Schlagzeug. Einzig Ivan Habernal hat an diesem Abend mit seinen zwei Bässen einen Start – Ziel – Lauf über die volle Distanz von Opener + Session absolviert und war den Sessionmusikern ein fulminanter Musikpartner.

Mit ihrer Jazzversion von „Volare“ beendeten Peter Klohmann und die Sopranos die 4. Eschborner Sessionsaison. Musiker und Publikum freuen sich schon auf Zeit nach der Sommerpause und auf Sonntag, den 24. September, an dem Sean Guptil und sein Quartett, das extra aus Mannheim eingeflogen werden wird, die Jubiläumsspielzeit 2017 / 2018 eröffnen wird.

Die Bilder sind – wie fast immer – von Harald Stuckmann, der sehr gerne Jazz, aber durchaus auch anderes fotografiert. Siehe: www.harald-stuckmann.de

Auf der Bühne:
Andrey Shabashev Quartett

Erneut war er da, Andrey Shabashev. Ende März war er für den erkrankten Nico Hering eingesprungen, diesmal stand er mit seinem Quartett auf der Bühne. Und wer erwartet hat, dass er die gleichen Stücke wie Ende März zu Gehör bringen würde, wurde auf angenehme Art nicht enttäuscht. Denn mit seiner wunderbaren Version der Beatles-Ballade „Michelle“, die bereits vier Wochen vorher erklungen war, und die man durchaus gerne mehrmals hört, eröffnete er den Abend.

Es war Beatles-Wochenende im Eschborn K, und der Session am Sonntagabend waren ein Freitagabend mit zwei Beatles Filmen, und der Samstagabend mit der Brandy-Beatles-Complete-Coverband vorausgegangen. Mit seiner sehr verinnerlichten Version dieses Beatles Klassikers, sowie einer ebenfalls lyrischen Bearbeitung von „And I love her“, die im weiteren Verlauf des Abends erklang, zollte das Quartett den Songgiganten aus Liverpool eindrucksvoll Respekt. Von den Größen westlicher Popmusik spannten Shabashev und seine Mitmusiker dann den Bogen zu osteuropäischer Volksmusik, zu Melodien und Klängen seiner russischen Heimat, die er gleichermaßen gefühlvoll und virtuos in jazzige Rhythmen und Spielstrukturen überführte. Besonders hier zeigte sich der aus Bulgarien stammende Gitarrist Veselin Popov als hervorragender Musikpartner im Wechsel zwischen der Gestaltung begleitender Harmonien und virtuoser Soli. Später ging es musikalisch wieder zurück gen Westen, u. a. mit Michel Petruccianis „Miles Davis Licks“.

Ohne Bass und Schlagzeug wäre das Quartett nicht komplett: Hanns Höhn am Bass – auch ihn durften wir bereits Ende März hören – und Andreas Neubauer am Schlagzeug vervollständigten die Besetzung. Dabei brachten sie sich durch ihre musikalische Gestaltung der Stücke und ihre herausragende spielerische Klasse sowohl bei der Begleitung, vor allem aber auch bei ihren Soli derart in das Quartett ein, dass die Grenzen von solistischen und begleitenden Musikern oft aufgehoben schienen. Da musizierten vier Jazzer der Extraklasse auf Augenhöhe, und es war ein Genuss, sie und ihre Musik zu erleben.

Die anschließende Session ließ sich gut an. Die Musiker hatten viel Spaß, und einer der professionellen „Kollegen“ des „Andrey Shabashev Quartetts“ lobte das musikalische Niveau der Jamsession. So kann es gerne weitergehen…

Heiner Geerlings

Die Bilder sind – wie fast immer – von Harald Stuckmann, der sehr gerne Jazz, aber durchaus auch anderes fotografiert. Siehe: www.harald-stuckmann.de

Auf der Bühne: Benno Sattler Trio

Die schlechte Nachricht zuerst: Nico Hering, der eigentlich am Klavier sitzen sollte, hatte kurzfristig absagen müssen. Die gute Nachricht: für ihn sprang Andrey Shabashev ein und gab damit einen Vorgeschmack auf sein kommendes Konzert im K am 30. April. Und dann Benno Sattler: ein Musiker der nachfolgenden Session merkte vor Beginn an, eigentlich müssten alle Schlagzeuger aus dem Umkreis von 100 km da sein, um zu hören, wie man’s richtig macht. Es waren dann doch ein paar weniger, aber für strahlendes Früh-Frühjahrswetter und ein parallel laufendes Länderspiel der deutschen Fußballer waren genug gekommen, die nicht verpassen wollten, was da anlag. Und das war wirklich große Kunst.

Bis auf zwei Stücke, darunter eine grandiose Variation des Beatles-Klassikers „Michelle“, gab es ausschließlich Eigenkompositionen von Andrey Shabashev: von hoch komplexen jazzigen Stücken über eine Blues-Nummer mit wunderbar schleppendem Schlagzeug bis zu melodiösen, fast träumerischen Einlagen – immer auf dem massiven, knochtrockenen Fundament des Basses von Hanns Höhn. Und all das mit einer so frappierenden Präzision der Einsätze, dass man nicht auf die Idee kommen konnte, dass das Trio in dieser Besetzung vorher kaum aufgetreten war.

Des Rätsels Lösung ist ein anstehendes gemeinsames Konzert in Russland, das Andrey auf die Beine gestellt hat und für das ganz offensichtlich auch geprobt worden war. Das Eschborn K erlebte also eine Art Generalprobe – auch in der Form, dass die drei über eine volle Stunde hinaus auf der Bühne standen.

Die anschließende Session eröffnete Ruth Freise, unterstützt von vielen bekannten Gesichtern. Ein besonderer Dank gilt dem Heiner Geerlings, der erstmalig den Hennes vertrat und den Abend souverän und sehr effektiv – ja – über die Bühne brachte.

Die Bilder sind – wie fast immer – von Harald Stuckmann, der sehr gerne Jazz, aber durchaus auch anderes fotografiert. Siehe: www.harald-stuckmann.de

Auf der Bühne: Nico Hering Trio feat. Maria Kaulbarsch

Nico Hering Trio feat. Maria Kaulbarsch – „A Tribute to Ella Fitzgerald“

Jazz am Faschingssonntag? Warum eigentlich nicht? Das Eschborn K war wieder gut besucht, und alle die kamen, kamen auf ihre Kosten. Mit der Opening Band hatten wir einen Volltreffer gelandet. Jazz vom Feinsten, und mit der großartigen Stimme von Maria Kaulbarsch hatten wir eigentlich Ella Fitzgerald im Haus. Die Band war bestens aufeinander eingespielt, und die Musik der großen Ella zog alle im Nu in ihren Bann. Davon wollen wir mehr haben und planen deshalb ein Spezial in der kommenden Weihnachtszeit. Darauf dürfen sich alle freuen, insbesondere die, die diesmal nicht dabei sein konnten.

Maria Kaulbarsch führte mit kleinen Anekdoten und Wissenswertem elegant durch den Abend. In Begleitung von Nico Hering am Piano und Bastian Weinig am Bass hatten wir alte Bekannte zu Gast: was gut ist, kommt wieder. Max Jentzen an den Drums gab seinen Einstand und wird hoffentlich nicht zum letzten Mal da gewesen sein.

Die anschließende Session entwickelte den Charme eines Familientreffens. Man kennt sich, viele alte bekannte Gesichter und lange nicht mehr gesehene Musiker waren zu Gast.

Wir freuen uns schon aufs nächste Mal.

Hennes

Die Bilder sind – wie fast immer – von Harald Stuckmann, der sehr gerne Jazz, aber durchaus auch anderes fotografiert. Siehe: www.harald-stuckmann.de