Auf der Bühne: Berry Blue

Das coolste Familienunternehmen in Sachen „Jazz in Rhein Main“ gab sich am vergangenen Sonntag im Eschborn K die Ehre: Berry Blue ließ seinen warmen markanten Bariton erklingen, begleitet von seinem Sohn Julian Keßler an der Gitarre, Michael Höfler am Bass und Giovanni Gulino am Schlagzeug. Alle drei Bandmusiker überzeugten mit ihrem vielseitigen, gut aufeinander abgestimmten Spiel und ihrer Gestaltungskraft gleichermaßen als Begleiter wie auch als Solisten.

Seit vielen Jahren tritt Berry Blue im Rhein-Main Gebiet auf. Dabei bringt er seinen Zuhörern, von denen einige wohl extra für ihn und seine Combo angereist waren, neben bekannten und immer wieder gern gehörten Jazzklassikern auch weniger bekannte Songs, teils auch aus ganz anderen Genres, zu Gehör. So auch diesen Sonntag: mit „Fly me to the moon“ eröffnete er den Abend (für viele Gäste fast schon ein Stück zum mitsingen), um dann nach und nach – galant moderiert – zu den unbekannten Delikatessen überzuleiten:  „East of the sun and West of the moon“ oder „Parole, parole…“.

Die Session entwickelte sich ähnlich vielseitig wie das Opener-Programm: neben bekannten Sessionklassikern wie „Wave“ oder „Out of nowhere“ wurde auch der ein oder andere weniger bekannte Titel gespielt, so. z. B. Bill Evans’ „Time remembered“. Mit „Lullaby of Birdland“ gaben Berry Blue und seine Band ihren Gästen abschließend dann stilgerecht ein wunderbares Lied für eine gute Nacht mit auf den Heimweg.

Heiner Geerlings

Die Bilder sind – wie fast immer – von Harald Stuckmann, der sehr gerne Jazz, aber durchaus auch anderes fotografiert. Siehe: www.harald-stuckmann.de

3 Kommentare
  1. SM sagte:

    Das war ein sehr schönes Konzert! Danach gab es nette Gespräche und gute Musik! Und, DANKE für die unglaublich guten Bilder – wie fast immer.
    Schön, dass es diese Session gibt!

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