Auf der Bühne: Fräulein Pugh + Band

Nach langen Jahren der Abwesenheit hatte die Mumie (… geheimnisvolles Raunen im Publikum …) sich mal wieder verleiten lassen, an den Ort ihrer größten Erfolge, auf die Erde ins Eschborn K, zurückzukehren.

Denn ihre Ur – Ur – Ur – Urenkel (derzeit im wildesten Jugendalter, oder leicht darüber, zumindest die im Publikum anwesenden) wollten verstehen, was „gute Musik“ bedeutet und warum ihre Ur- Ur- Ur- Urgroßmutter schon in jungen Jahren so eine Größe im Spacejazz werden konnte. Und so spielte sie – gestärkt durch fünf Whiskeys und eine unendliche qualmende Havanna – wie in einer Zeitreise rückwärts ihre Lieder aus der guten alten Zeit, begleitet von ihren fünf intergalaktischen Musikfreunden (… huiiiiihhhh – aufmerkendes Staunen im Publikum …), Lieder voller Poesie, die sich aber nie gefühlsdusselig in bestens bekannte Schemen einschleimten.

Ständig sich ändernde Rhythmen statt tradierter „Jazzalgorithmen“. Und Klangströme – mal mäandernd, mal pulsierend, mal geschmeidig, mal irritierend … Die Soli! – musikalische Spiel-, Gestaltungs- und Erfindungskunst vom Feinsten … Klänge, wie sie auf der Erde noch nie dagewesen zu sein scheinen – ein extraterrestrisches Klanghappening (… Applaus, Applaus, Applaus vom Publikum …). Nach zwei Stunden musste sie wieder verschwinden. Das All ruft, und: ihr Ruf verpflichtet! … Ob ihre Ur- Ur- Ur- Urenkel verstanden haben?

Heiner Geerlings

Auf der Bühne: Trio da Nina

Ein gelungener Auftakt: das Trio da Nina hat am letzten Septembersonntag unsere Herbstsession als Opener Band eröffnet.

Selbst das spätsommerliche Wetter und ein Börne/Thiel Tatort im Ersten haben unsere Zuschauer nicht davon abhalten können, in größerer Zahl ins K zu kommen. Wir waren sehr erfreut über den großen Zuspruch, nur leider war die Namensgeberin Nina Schellhase kurzfristig erkrankt. Den Gesangspart hat bei zwei Stücken dann Julian Kessler (Gitarre) übernommen. Wir finden: eine gelungene Premiere.

Am Gartengrill (Vibraphon) stand Christoph Aupperle, verstärkt von Giovanni Gulino, der an den Trommeln rührte sowie Tim Roth am E-Bass. Mit ihren sommerleichten Bossarhythmen haben sie das Publikum spontan begeistert. Die Band war bereits zum zweiten Mal zu Gast im K und bestimmt auch nicht das letzte Mal.

Bei der sich anschließenden Session kamen wie gewohnt unsere angereisten Gastmusiker auf die Bühne. Die Vorschlagsliste hat sich dabei als roter Faden wieder einmal bewährt. Im übrigen freuen wir uns immer über Vorschläge aus dem Kreis der Sessionmusiker. Damit könnte unser Programm noch abwechslungsreicher werden.

Bis zum nächsten Mal.

Hennes

Auf der Bühne: Max Clouth Clan

Versprechen eingelöst …

Max Clouth hatte nicht zu viel versprochen. Am vergangenen Sonntag unternahm er mit uns einen Trip in ferne Klangwelten. Die Inspiration dazu hat er auf seinen Reisen gesammelt. Erst am Ende des ersten Sets sind wir mit einem Jazzstandart wieder wohlbehalten zu Hause angekommen.

Der Eindruck von Leichtigkeit und Raffinesse klingt noch über den Abend hinaus lange nach. Ganz wichtig auch die Reisebegleiter, die wesentlich zu dem gelungenen Abend beigetragen haben; Andrew Shabashev (Piano), Jonathan Sell (Bass) und Andreas Neubauer (Drums).

In der anschließenden Session spielten sich auf der Bühne unser musikalischen Gäste locker die Bälle zu – vielleicht ein kleiner Vorgeschmack auf die anstehende Fußball-EM?

Zufrieden haben wir den Abend beschlossen, und mit Sehnsucht nach neuen Eindrücken erwarten wir die kommenden Sessions nach der Sommerpause.

Mit Max Clouth feiern wir im übrigen eine eigene Premiere: FaszinationMusik hat jetzt einen eigenen YouTube Kanal. Hier wollen wir in lockerer Folge Clips von den Auftritten und Sessions unserer Künstler und Session-Musiker zeigen. Den Anfang macht also Max Clouth Clan mit einem super-virtuosen Stück vom letzten Sonntag. Das Video ist am Ende dieses Beitrags unter den Bildern eingebettet.

Was erwartet uns nach der Sommerpause?

Den Auftakt des Herbstprogramms am Sonntag, den 25. September machen gute alte Bekannte: Nina Schellhase (Voc.), Christoph Aupperle (Vib.) und Julian Kessler (Git.) unterstützt von Bass und Schlagzeug. Sie waren im März 2015 schon einmal da und brachten das K zum Tanzen. Das wünschen wir uns wieder.

Für den Oktober haben wir ein Highlight geplant, ein komplettes Jazzwochenende, gestaltet von FaszinationMusik.

Am Samstag, den 29. Oktober kommt Fräulein Pugh mit großer Band zu einem Konzert. Für uns ist das eine Premiere, nun auch an einem Samstag im Eschborn K die Bühne für unsere Reihe zu haben.  Das Fräulein war bereits mehrfach zu Gast, zuletzt mit ihrem Weihnachtskrimi, und hat sich inzwischen eine begeisterte Fangemeinde geschaffen. Nach Produktionsabschluss ihrer neuen CD kommt sie samt einer bestens eingespielten Band zu uns und präsentiert Vocal Jazz – deutsch gesungen.

Schon am Tag darauf, Sonntag 30. Oktober, folgt Jan-Felix May mit seiner Band.

Für den Abschluss des Herbstprogramms am Sonntag, den 27.11.2016 ist gute Laune angesagt. Die Wohnzimmertouristen besuchen uns. Sieben Typen und zwei Ladies mit Charme brennen ein Feuerwerk ab. Danach ist Party angesagt unter dem Motto „Meine Welt ist eine Scheibe, eine die sich dreht und dreht, meine Welt ist eine Scheibe, auf der Motown steht“

Hennes

Und hier also die Premiere des FaszinationMusik YouTube Kanals:

Max Clouth Clan im Eschborn K

Auf der Bühne: Thomas Bachmann Group

Durchsage: Der kleine November ist im April abzuholen…

Vielleicht war das der Grund, warum unsere Session am vergangenen Sonntag so gut besucht war. Oder hat es sich rumgesprochen, dass einmal im Monat im Eschborn K die Post abgeht?

Mit dem Opener Thomas Bachmann Group haben wir einen Abstecher ins Kammermusikalische unternommen. Die Triobesetzung mit Uli Schiffelholz (Schlagzeug), Ralf Cetto (Bässe) und Thomas Bachmann (Saxophone) war bestens aufeinander eingespielt und hat es verstanden, trotz der Dichte und Komplexität der Eigenkompositionen immer noch Raum zu lassen für die kleinen Pausen zwischen den Noten. Die ungeraden Rhythmen rollten lässig und unangestrengt daher, getragen von einem raffinierten Bassspiel. Zur Krönung des ganzen kamen die weichen und lyrischen Klänge des Thomas Bachmann dazu und verschmolzen die Klangskizzen der einzelnen Musiker zu einem Gemälde.

Zur Eröffnung der anschließenden Session hatte sich eine weitere Band aus Frankfurt eingefunden: Ally Needs Flow. Mit dabei waren Ally Riedl (Gesang), Heinz Frischen (Keybord), Florian Schnaith (Schlagzeug) und Dirk Schiller (Bass). Die Klangfarbe wechselte zu groovigen Rhythmen überstrahlt von der souligen Stimme der Sängerin Ally Riedl. Die junge Band hat sich einem konzentrierten und aufs Zuhören eingestellten Publikum vorgestellt. Derartige Beiträge sind für uns ein Highlight, davon wünschen wir uns in Zukunft mehr.

Nicht unerwähnt bleiben soll die Scatgesangseinlage von Gerd Bauer bei der Session. Solche spontanen Einlagen bereichern unsere Session, und die Zuschauer kommen dabei auch nicht zu kurz. Es waren auch viele neue Gesichter im Publikum, das macht uns froh.

Wir freuen uns schon auf die kommenden musikalischen Beiträge.

Hennes

Auf der Bühne: MONOFUNK

Vielleicht lag es am ersten warmen Frühlingstag: das Eschborn K war wieder mal bestens besucht mit Jazzbegeisterten aus der Region.

Als Opener war Monofunk aus Darmstadt zu Gast. Monofunk, das klingt zwar nach altem Rundfunkempfänger, aber hier war das Genre Funk-Jazz gemeint und das in Rein- bzw. Monokultur.

Zu verdanken haben wir das Oliver Stuckard, dem Trompeter der Band. Er ist als gern gesehener Gast oft bei unseren Sessions zu hören, und die Einladung der gesamten Band war nur konsequent und ist unser Dankeschön an ihn. Und was für eine Band da kam! Perfekt aufeinander eingespielt, Bläsersätze und Rhythmusgruppe vom Feinsten, solistisch wie die Großen. So kommt Sonne ins K.

Die anschließende Session war vom Beat und Groove der Opener Band getragen. Die Session-Setliste wurde zwar nur bedingt gespielt, aber diese Musikrichtung könnten wir uns öfter vorstellen, frisch interpretierte Jazzstücke mit tanzbaren Rhythmen.

Hennes

Auf der Bühne: Das Ivan Habernal Quartett

Am letzten Sonntag stand die Februar-Jazzsession im Eschborn K an. Dazu hatten wir das Ivan Habernal Quartett als Opener eingeladen.

Die von dem Bassisten Ivan Habernal gegründete Band besteht seit zwei Jahren aus Musikern, die zu den besten der Frankfurter Jazzszene gehören. Diese Instrumentalisten zeichnet nicht nur großes Können und rege Spielfreude aus, sondern es haben sich hier Ausnahmetalente zusammengefunden, die jedes Publikum im Nu in ihren Bann ziehen. Das war an diesem Abend im Eschborn K nicht anders, wie wir auch sonst ein stetig wachsendes Interesse an den Jazzveranstaltungen feststellen. Das macht Mut, und bestätigt uns auf unserem Weg.

Der Schlagzeuger Martin Standke überzeugte mit Präzision und Leichtigkeit  im perfekten Zusammenspiel mit Ivan Habernal, der am Kontrabass sowie am E-Bass das Fundament legte. Am Piano war mit Andrey Shabashev ein Nachwuchstalent der Extraklasse zu bewundern. Der Altsaxophon spielende Olli Naumann brachte mit seinem facettenreichen Spiel dann den Baum endgültig zum Brennen.

Das alles blieb nicht ohne Wirkung auf die anschließende Session. Die angereisten Musiker, und davon waren reichlich gekommen, gaben allesamt ihr Bestes, was zu einer fulminanten Session führte. Als kleines Highlight entpuppte sich später die aus Paris angereiste Jazzsängerin Kristiana Roemer. Wir hätten gerne mehr von ihr gehört, vielleicht kommt sie ja mal für ein eigenes Konzert?

Es bleibt wie immer spannend.

Steffen Weber plays Lennie Tristano

Mit Lennie Tristano stand nach Wes Montgomery ein weiterer Komponist im Mittelpunkt unseres Openers für die Jamsession.

Die komplexen Kompositionen Tristanos ließen einen anstrengenden Abend befürchten, aber: Nada! Nichts davon war zu spüren dank Steffen Weber, der auch als Arrangeur seine Hände an die Stücke gelegt hatte und jetzt mit seinem Quartett diese Bearbeitungen in grandioser Leichtigkeit vorträgt. Die unisono von Gitarre (Bastian Ruppert) und Saxophon gespielten langen Melodien und Sololinien (alle Noten transkribiert) fließen sprudelnd und luftig in die Ohren der konzentrierten Zuhörer im Eschborn K.

Es ist immer wieder bemerkenswert, mit welch andachtsvoller Stille die Gäste im K gerade bei den leisen Passagen ihre Referenz gegenüber den Künstlern erweisen. Solche Atmosphäre macht Musik zu einem Hochgenuss. Während der Balladen konnte man Schneeflocken fallen hören, so zarte und feine Töne kamen von der Bühne.

Die besonders filigrane Arbeit der Rhythmusgruppe mit Arne Huber am Bass und Holger Nesweda am Schlagzeug lieferte dazu ein solides Fundament. Diese beiden waren es auch, welche die sich anschließende Jamsession begleiteten. Hier kamen alle angereisten Gastsolisten und das Publikum wieder voll auf ihre Kosten. Der Opener beflügelt die Sessionmusiker ja stets, ihr Bestes zu geben – sehr zum Wohlgefallen aller Gäste. Am Ende stieg auch Steffen Weber noch in die Session ein, es wurde eine große Familienfeier.

Nach fast drei Jahren Jamsession ist festzustellen, dass unsere musikalischen Gäste an Können zugelegt haben und sich ein familiärer Umgang eingestellt hat. Die im Vorfeld versandte Setliste hat ihre Bewährungsprobe auch bestanden. Das werden wir fortsetzen.

Auf der Bühne: Der Jazz-Weihnachtskrimi mit Alexandra Pugh + Band

Er hing dann doch nicht im Eschborn K, der St.Nick’laus – zumindest nicht körperlich. Aber die Atmosphäre war erheblich vorweihnachtlich getränkt, auch wegen des Vorglüh-Weins, der schon vor den Toren des K gereicht wurde. Die zweite adventliche Station war dann eine Nussknacker-Intelligenz-Test-Station im Foyer. Angeblich nicht für „alte Knacker“, letztendlich waren’s aber wie immer genau diese, die die Nuss knackten. Alter vor Ungestüm!

Richtig weihnachtlich wurde es musikalisch im Angesicht von Fräulein Pugh und ihrer Band (Jens Mackenthun – Guitar, Peter Crighton – Bass und Michael Frassiné – Drums). Klassiker wie Jingle-Bells oder Rudolph the Red-Nosed Reindeer klangen zwar tatsächlich eher wie die angekündigten Jazz-Standards denn als Weihnachtslieder, aber jeder erkannte dieses Liedgut sofort, welches auf einmal so frisch und unverbraucht tönte, dass es seit langem wieder mal eine Freude war, es zu hören. Ein absolutes Highlight war Was essen wir am Weihnachtstage – Ritter Rost feiert Weihnachten, ein leises, aber sehr stimmbetontes Lied mit nur filigraner Begleitung durch die drei fantastischen Instrumentalisten.

Zwischendurch gab es die Geschichte mit den dramatischen Entwicklungen um Manni, den verschwundenen Hennes, den Maroni-Mann Paolo Moriati und die Häkelkönigin, in Episoden geschrieben und vorgetragen ebenfalls vom Fräulein mit dem Hinweis, Ähnlichkeiten mit lebenden Personen seien völlig zufällig. Glaubte ihr aber niemand.

Optisch und kulinarisch begleitet wurden die einzelnen Kapitel von einer Speisefolge mit den Gängen „Skalpierte Igel waren Zeuge“, „Hot Santa“, „Pomme de Frosty“ und Christstollen-Sushi“ – Leckereien, die auf der Zunge vergingen und in ihrer Originalität dauerhafte Eindrücke hinterlassen.

Auf der Bühne endete der Abend mit einem hausgemachten Schneesturm. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hatten Alexandra Pugh und ihre Band mit einem außergewöhnlich unterhaltsamen Weihnachtsprogramm die Herzen ihres Publikums im Sturm erobert.

Auf der Bühne: „Ves plays Wes“

Gute Jazz-Gitarristen sind eher rar, und wenn einer mit den musikalischen und technischen Qualitäten eines Veselin Popovs auftaucht, dann sollte man den nicht mehr aus den Augen lassen.

Zusammen mit Corinna Danzer, Saxophon, Jonas Lohse, Bass, und Giovanni Gulino an den Drums spielte Veselin in dem der Session vorausgehenden Set ausnahmslos Stücke des legendären Gitarristen Wes Montgomery, und das mit einer Hingabe und einer physischen Präsenz, die von ganz großer Klasse zeugt. Seine phänomenale Daumentechnik ließ bei geschlossenen Augen das Amerika der fünfziger Jahre wieder auferstehen, wo Wes Montgomery mit seinen melodiösen Läufen auf der Gitarre das Publikum verzauberte.

Viele Stücke des Abends „Ves plays Wes“ waren im übrigen von Giovanni Gulino neu arrangiert worden, teilweise mit interessanten Wechseln von Tempo und Takt innerhalb des treibenden Grooves, den er an den Drums vorlegte. Corinna Danzer und Jonas Lohse taten ein übriges, um einen großartigen Abend für Jazzfreunde wahr werden zu lassen.

Die anschließende Session war dieses Mal geprägt von den Bläsern, die – rhythmisch von zwei Gitarristen unterstützt – ein wahres Feuerwerk von solistischen und gemeinsamen Sätzen ablieferten, und dabei auch auf weniger geläufige Stücke zurückgriffen, was vom Publikum durchaus mit Wohlwollen bemerkt wurde. Alles in allem war dies ein sehr erfreulicher Abschluss der regulären Session-Konzert-Saison 2015.

Am 13. Dezember folgt der adventliche Höhepunkt in Form des Jazz-Weihnachtskrimis mit Alexandra Pugh und Band. Da würden wir gerne nicht nur alle Freunde von FaszinationMusik sehen, sondern auch deren Freunde und Freundesfreunde. Die Familienmitglieder sowieso.

Im neuen Jahr geht’s dann weiter am 31. Januar mit „Blauspan 33“. Alle weiteren Termine, so weit feststehend, auf der Seite Termine.

Auf der Bühne: Axel Schlosser Quartett

Lag es an den ersten herbstlich fallenden Blättern? An der Umstellung auf die Winterzeit? Oder an dem Namen, mit dem ein bisschen große weite Welt auf die regionale Bühne kommen sollte? Ziemlich sicher lag es an Axel Schlosser, der eben nicht nur Reputation der hr-Big Band mit nach Eschborn brachte, sondern vor allem höchst solide Kunst und Musikalität.

Jedenfalls: der Saal war voll!

Zu Axel Schlosser muss man nicht viel sagen. Außer, dass dieser Mann auch geschulten Jazz-Fans ein verzücktes Lächeln ins Gesicht zaubert, wenn er zur Trompete greift. Beinahe ebenso spektakulär sind seine Mitspieler, die mit ihm zusammen an diesem Abend das Quartett bildeten: Nico Hering am Piano, Bastian Weinig am Kontrabass und Julian Camargo an den Drums. Alles Musiker aus Mainz, die gegenwärtig im Umfeld von Axel Schlosser studieren und dabei so gut sind, dass es ihm wohl ein Herzenswunsch ist, diese bereits mehr als viel versprechenden Instrumentalisten auch öffentlich zu fördern und um sich zu haben. Es war ein echtes Vergnügen!

Die Session im Anschluss stockte zunächst. Der gestrenge Lehrer versprach beim ersten Stück kaum wahrnehmbare Tonartwechsel, und schon war das scheue Wild im Unterholz. Wenig später kam die Session trotzdem in Gang, nicht zuletzt weil – Damen an die Front – Ruth Freise und Eva Machui jeweils ordentlich vorlegten und alle anderen auf der Bühne einfach mitnahmen.