Auf der Bühne: Juliane Schaper Quartett

FaszinationMusik im Eschborn K ist immer neu und immer anders. Diesmal fiel der letzte Sonntag im Monat auf den 1.März, eben weil der Februar leider etwas kurz ist. Zur Sache:

Das Juliane Schaper Quartett machte den Anfang mit „Come fly with me“, es folgten eine jazzige Fassung von „These Boots are made for Walking“ und  „Leaving on a Jetplane“ sowie ein ergreifendes „Everything must change“ und weitere bewährte Standards, bei denen die ausdrucksvolle Stimme von Juliane Schaper besonders zur Geltung kam. Diese wurde wirkungsvoll und stilsicher unterstützt von Katrin Zurborg an der Gitarre, der Eschbornerin Nina Hacker am Kontrabass und Uta Wagner am Schlagzeug. Nach einer knappen Stunde Intro war der Tisch gedeckt für eine bemerkenswerte Session.

Den Anfang machten mit Klavier und Gesang Heiner Geerlings und Claudia Kalapos (All of me, Something stupid), unterstützt von Gitarre, Drum und Bass. Beide Musiker kommen aus Bad Vilbel und gaben dem Eschborn K schon zum zweiten Mal die Ehre. Es folgten Standards aus dem Real Book; mit von der Partie waren am Euphonium Martin Schülli  (Friedberg), an der Trompete Oliver Stuckard (Darmstadt), Gitarre Thomas Hebert (Königstein) und Hennes Peter (Steinbach), am Cajon eine Musikerin aus Egelsbach, Saxophon Sigrun Mohrbacher (Glashütten), Drums Jörg Kiessling (Roßbach) und am Bass Meike Hedwig (Bad Homburg). Bei einzelnen Stücken standen neun Musiker auf der Bühne und alle lieferten erstklassige Beweise ihres Könnens. Das Eschborn K ist als Session-Bühne im Rhein-Main-Gebiet gut angekommen, was nicht zuletzt der große Besucherandrang bestätigte: es war so voll wie noch nie.

Die Erwartungen für die nächste Veranstaltung am 29. März 2015 sind hoch; es spielt Quase Brasil und hoffentlich wieder eine Vielzahl von Session-Musikern.

Wer immer auf den Laufenden sein will, sollte den Newsletter abonnieren oder uns auf Facebook besuchen.

Tiefenrausch Klangkombinat

Das Tiefenrausch Klangkombinat lieferte astreinen, begeisternden Jazz ab. Im Intro-Set überwiegend eigene Kompositionen von Thore Benz, in der anschließenden Session saubere Unterstützung für die auftretenden Solisten.

Und was für eine Session: eröffnet von Heiner Geerlings am Klavier mit der tollen Stimme von Claudia Kalapos, wunderschön „Bey mir bistu scheen“. Es folgten Michael Bernschneider an der Mundharmonika, Ron Faust am Sax, Oliver Stuckard an der Trompete, Chris Rücker am Bass, Hans-Georg Schwab an der Gitarre, sowie Drums und ein rares Euphonium waren zu hören. Der Berliner Sänger Daniel Kisters, zu Besuch bei einem Freund in Frankfurt, kam zu unserer Session. Er brachte mit seiner gefühlvollen Stimme einige Bossas zu Gehör. Zeitweise tummelten sich zehn Sessionmusiker auf der Bühne des Eschborn K. Es war sensationell und macht Laune für die nächste Session.

Justin Hombach Trio

Das Justin Hombach Trio, das sind Absolventen der Frankfurter MusikWerkstatt, die dem Eschborn K am 30.11.2014 bereits zum zweiten Mal die Ehre gaben. Und: sie haben ihr Können eindeutig unter Beweis gestellt. Das Trio besteht aus Justin Hombach (Gitarre), Ali Alper-Demir (E-Bass) und Phillip Kölges (Drums). Mit einem Mix aus Jazz-Balladen, Modern-Jazz und Bebop leiten sie den Abend im „Eschborn K“ ein.

Relaxt, mit großer Spielfreude und Ausdrucksstärke ging die Session ab. Als Special Guest erfreute uns Marina Galm mit ihrer bezaubernden Stimme. Wir sind schon gespannt auf die nächste Session mit der FMW im April 2015. Die FMW ist eine Ausbildungsstätte für den Nachwuchs; was bislang von dort zu hören war: außerordentlich empfehlenswert.

Ute Jeutter mit Georg-Boeßner-Trio

Ute Jeutter und das Georg Boeßner Trio waren am 28.9.2014 zu Gast. Der Abend stand im Zeichen des „Blues“, eine der ganz großen Stärken von Ute Jeutter, die den Eschbornern auch als Stimmbildnerin und Chorleiterin bekannt ist. Hervorragende Unterstützung kam vom Georg Boeßner Trio. Georg Boeßner ist Pianist und einer der vielseitigsten Musiker der deutschen Musiklandschaft. Alexander Sonntag holte aus dem Kontrabass die besten Läufe heraus. Timo Neumann, ursprünglich aus Eschborn, ist als Drummer in der RheinMain Musik-Szene verwurzelt.

Ute Jeutters bluesige Stimme versetzte uns in die Südstaaten, bisweilen auch nach Chicago. Abgerundet wurde der Blues-Abend durch die nachfolgende Session. Mehrere Solisten nahmen den Ball auf und trugen zu einem wunderbar gelungenen Abend bei.